Betonreparatur & -schutz nach EN 1504
In dieser Kategorie finden Sie die VANDEX Systeme zur Instandsetzung und zum dauerhaften Schutz von Stahlbeton. Reparatur- und Reprofiliermörtel setzen Fehlstellen nach EN 1504-3 instand, Oberflächenschutzsysteme schützen die Fläche nach EN 1504-2 vor Wasser, Chloriden und Karbonatisierung. Ergänzend erhalten Sie Vergussmörtel zur Verankerung, Korrosionsschutz für die freigelegte Bewehrung sowie Verkieselung zur Verfestigung sandender Untergründe. Damit decken Sie die gesamte Instandsetzungskette vom vorbereiteten Untergrund bis zur geschützten Fläche ab.
Ausschlaggebend für die Wahl sind die statische Beanspruchung des Bauteils und damit die Festigkeitsklasse des Mörtels, der Zustand des Untergrunds sowie die spätere Belastung der geschützten Fläche.
- Festigkeitsklasse R2, R3 oder R4 nach Beanspruchung
- Tragfähigkeit und Feuchte des Untergrunds
- erforderlicher Bewehrungs- und Oberflächenschutz
- Sonderfälle wie Trinkwasserkontakt oder Abwasser
- Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme
- Dichtstoffe und Klebstoffe
- Kartuschenpressen und Klebstoffzubehör
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Betonreparatur & -schutz
VANDEX Cemrep 202 ist ein schnell abbindender, zementgebundener und faserverstärkter Reparaturmörtel für horizontale Betonverkehrsflächen. Er richtet sich an Betoninstandsetzer und Bauunternehmen, die schadhafte Fahrbahnen und Bodenflächen mit minimalen Ausfallzeiten wieder befahrbar machen müssen. Der Mörtel ist als CC-Reparaturmörtel für die statisch relevante Instandsetzung nach EN 1504-3 in der Druckfestigkeitsklasse R4 deklariert (notifizierte Stelle 0761).AnwendungsbereicheCemrep 202 repariert horizontale Betonverkehrsflächen, auf denen kurze Sperrzeiten entscheidend sind:Straßen, Kreisverkehre und RampenPark- und Hallenflächen sowie Garagenstark frequentierte Betonböden im VerkehrsbereichDie Fläche ist bereits nach einer Stunde wieder befahrbar, und der Mörtel lässt sich auch bei Minusgraden bis −14 °C verarbeiten. Als überarbeitbare Reparaturschicht schützt er den Beton zugleich vor Wasser und Feuchtigkeit. Weitere Produkte finden Sie in der Kategorie Reparaturmörtel für Beton sowie im gesamten VANDEX-Sortiment.Eigenschaften im EinsatzDie Faserverstärkung sorgt für sehr hohe Früh- und Endfestigkeiten bei geringem linearem Quellen von rund 0,05 %. Die Druckfestigkeit liegt bei 20 °C bereits nach 1 Stunde über 30 MPa und ermöglicht so die frühe Verkehrsfreigabe; nach 24 Stunden werden über 55 MPa, nach 7 Tagen über 60 MPa und nach 28 Tagen über 70 MPa erreicht (Klasse R4). Die Biegezugfestigkeit steigt von über 4 MPa (1 h) auf über 10 MPa (28 d). Die Haftzugfestigkeit liegt nach 28 Tagen bei über 2,0 MPa, bei −14 °C nach 7 Tagen über 1,9 MPa. Der dynamische Elastizitätsmodul erreicht nach 28 Tagen über 50 GPa, der Karbonatisierungswiderstand ist bestanden und die kapillare Wasseraufnahme liegt bei ≤ 0,5 kg/m²·h⁰ᐟ⁵. Der erhärtete Mörtel ist abriebfest, tausalz- und frostbeständig und bleibt dampfdurchlässig. Das graue Pulver hat eine Korngröße dmax von 2 mm und ergibt einen Frischmörtel mit einer Rohdichte von etwa 2,4 kg/l. Der Verbrauch beträgt rund 2,2 kg/m² je Millimeter Schichtstärke.VerarbeitungMischen Sie 25 kg Pulver mit 1,9 bis 2,1 Litern Wasser mindestens fünf Minuten zur knollenfreien Masse; die plastische Konsistenz stellt sich nach zwei bis drei Minuten ein. Tragen Sie den Mörtel zügig von Hand auf den rauen, griffigen Untergrund in 5 bis 100 mm in einem Arbeitsgang auf und verdichten und glätten Sie ihn. Für größere Schichtstärken bis 100 mm wird der Mörtel mit Grobsand (4 bis 8 mm) verschnitten. Die Verarbeitungsdauer beträgt bei 20 °C rund 10 Minuten, die Abbindezeit etwa 15 Minuten bei 20 °C und etwa 120 Minuten bei −14 °C – arbeiten Sie daher ohne Verzug. Wässern Sie die Fläche nach etwa einer Stunde gut; bei Frost decken Sie die frische Fläche mit Winterbauisoliermatten ab. Das Produkt enthält zementhaltige Bestandteile und reagiert beim Anmachen stark alkalisch, daher sind staubarmes Verarbeiten und persönliche Schutzausrüstung erforderlich. Den 25-kg-Sack trocken und ungeöffnet lagern.AbgrenzungCemrep 202 ist auf horizontale Betonverkehrsflächen ausgelegt. Für vertikale Bauteile, Über-Kopf-Anwendungen oder rein feinschichtige Ausbesserungen ohne Verkehrslast prüfen Sie ein passenderes Produkt aus der Kategorie der Reparatur- und Instandsetzungsmörtel.
Inhalt: 25 Kilogramm (2,03 € / 1 Kilogramm)
VANDEX Grout 20 ist ein zementgebundener, schwindkompensierter Vergussmörtel für Unterguss und Ankerverguss, geprüft als Verankerungsprodukt nach EN 1504-6. Der fließfähige, graue Mörtel richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen sowie Industrie- und Werkstattbetriebe, die Hohlräume und Verankerungen dauerhaft kraftschlüssig verfüllen.AnwendungsbereicheUnterguss von Stahlkonstruktionen und BrückenlagernSchienen- und PlattenvergussAnkerverguss von Maschinen, Maschinenfüßen und GewindestangenBetoninstandsetzung und Vergießen von AussparungenAls Verankerungsprodukt nach EN 1504-6 (notifizierte Stelle 0761) sorgt Grout 20 für einen dauerhaft festen Verbund. Sie vergießen ihn in Vergusshöhen von 10 bis 60 mm.Eigenschaften im EinsatzDie schwindkompensierte Rezeptur gleicht das Volumen durch eine kontrollierte, leichte Expansion von rund +0,05 % nach 28 Tagen aus und reduziert so das Risiko von Schrumpfrissen. Dank der ausgeprägten Fließeigenschaften füllt der Mörtel Hohlräume blasenfrei und vollständig; die Korngröße dmax beträgt 2 mm, die Rohdichte des Frischmörtels rund 2,1 g/ml.Die Druckfestigkeit steigt von etwa 40 MPa nach 3 Tagen über rund 50 MPa nach 7 Tagen auf etwa 65 MPa nach 28 Tagen – ein Frühfestigkeitsverlauf, der eine zügige Belastung erlaubt. Der dynamische Elastizitätsmodul erreicht nach 28 Tagen rund 33 GPa, der Ausziehwiderstand liegt bei einer Verschiebung von höchstens 0,6 mm. Grout 20 ist wasserundurchlässig, frost- und tausalzbeständig sowie frei von Chloriden und Tonerdeschmelzzementen; der Chloridionengehalt liegt bei maximal 0,05 %.VerarbeitungMischen Sie 25 kg Pulver mit 4,0 bis 5,25 Litern Wasser rund fünf Minuten zu einer homogenen, knollenfreien Masse; eine zusätzliche Wasserzugabe ist erst nach drei Minuten zulässig. Die Verarbeitungsdauer beträgt bei 20 °C etwa 30 Minuten. Der Untergrund muss rau, tragfähig und kapillargesättigt, jedoch nur matt feucht sein. Gießen Sie den Mörtel kontinuierlich von einer Seite in den Hohlraum ein, um Lufteinschlüsse zu vermeiden; bei Ankern und Maschinenfüßen wird durchgehend verfüllt. Verarbeiten Sie ab +5 °C und halten Sie die Fläche anschließend mindestens fünf Tage feucht. Der Verbrauch liegt bei rund 1760 kg/m³, je nach Vergusshöhe. Das Produkt enthält Portlandzement und reagiert mit Wasser stark alkalisch – staubarmes Verarbeiten und persönliche Schutzausrüstung sind erforderlich.SystemeinbindungBei Rohrdurchführungen und Aussparungen wird die Aussparung mit Grout 20 vergossen und das Fugenband VANDEX Expaseal W zentriert eingesetzt. An Bindestellen dient VANDEX Stopfmörtel bzw. VANDEX Wasserstopper zum Stopfen des aufgerauten Konus. Weitere Reparaturmörtel finden Sie in den Kategorien Reparaturmörtel für Beton und Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme.VANDEX Grout 20 wird im 25-kg-Sack geliefert und ist trocken sowie ungeöffnet zu lagern. Die Lieferung erfolgt ausschließlich an gewerbliche Kunden.
Inhalt: 25 Kilogramm (0,84 € / 1 Kilogramm)
VANDEX Mineralit ist ein gebrauchsfertiges, flüssiges Verkieselungsmaterial auf Silikatbasis, das poröse mineralisch gebundene Untergründe verfestigt und ihnen einen in die Tiefe wirkenden Schutz verleiht. Die klare, hell farblose Flüssigkeit richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Verarbeiter in der Sanierung, die einen tragfähigen Untergrund für nachfolgende Beschichtungen herstellen müssen.AnwendungsbereicheMineralit dient der Oberflächenvergütung und dem Tiefenschutz mineralisch gebundener Baustoffe im Innen- und Außenbereich. Typische Einsatzfälle sind die Verfestigung poröser Oberflächen im Rahmen von Betonsanierung und Bautenschutz sowie die Vorbehandlung von Untergründen vor nachfolgenden Beschichtungen. Als Systempartner wird das Material im Vandex-Sanierputzsystem zur Behandlung salzbelasteter Flächen eingesetzt – gemäß Verarbeitungsrichtlinie vor dem Auftrag von VANDEX Spritzbewurf WTA. Weitere Produkte zur Untergrundverfestigung finden Sie im Bereich Verkieselungsmaterialien sowie in der Kategorie Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme.Eigenschaften im EinsatzDie Wirkung beruht auf der Verkieselung: Der hohe Kieselsäureanteil löst im Untergrund eine Kristallbildung aus, bei der schwer lösliche Verbindungen entstehen. Diese verdichten das Gefüge mineralisch gebundener Baustoffe und verbessern deren Struktur. Das Ergebnis ist eine höhere Festigkeit und eine bessere Dichtigkeit der behandelten Oberfläche, wobei der Effekt in die Tiefe des Baustoffs reicht und nicht auf eine reine Oberflächenschicht beschränkt bleibt.Gebrauchsfertig und flüssig: kein Anmischen, direkter Auftrag mit Pinsel oder Niederdruck-Spritzgerät.Verbrauch: 150–250 ml/m² je nach Porosität des Untergrunds.Dichte (20 °C): ca. 1,14 kg/l.pH-Wert: ca. 11,5 (alkalisch).Aussehen: klare, hell farblose Flüssigkeit.Lagerfähigkeit: bis zu 24 Monate, frostfrei und ungeöffnet.VerarbeitungDer Untergrund muss saugfähig und frei von haftungsmindernden Substanzen sein. Tragen Sie das gebrauchsfertige Material mit dem Pinsel oder im Niederdruck-Spritzverfahren auf; je nach Saugfähigkeit des Untergrunds sind ein bis zwei Anstriche erforderlich. Verarbeiten Sie das Produkt frostfrei. Da es sich um ein alkalisches Produkt mit einem pH-Wert von rund 11,5 handelt, sind Augen- und Hautschutz zu tragen; das Material enthält zudem eine sensibilisierende Komponente, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen kann (EUH208). Nicht in Kanalisation oder Gewässer einleiten. Geliefert wird Mineralit im 10-Liter-Kanister.AbgrenzungMineralit verfestigt poröse, saugende mineralische Untergründe und bereitet sie für Folgebeschichtungen vor. Es ist kein abdichtendes Schlämmsystem und kein Reparaturmörtel – geht es um flächige Bauwerksabdichtung oder um das Ausbessern von Fehlstellen, sind zementgebundene Systeme aus dem Vandex-Programm die passende Wahl. Bei nicht saugfähigen oder dichten Oberflächen kann die Verkieselung nicht in gewünschtem Maß in die Tiefe wirken.
Inhalt: 10 Liter (7,60 € / 1 Liter)
VANDEX OS 5 ist eine elastische, zweikomponentige Polymerdickbeschichtung (FPD) und dient als geprüftes Oberflächenschutzsystem OS 5b nach DAfStb-Richtlinie und EN 1504-2. Die polymermodifizierte Beschichtung aus dem OS 5 Pulver und der Plastkomponente PK 75 richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Fachverarbeiter, die Beton rissüberbrückend abdichten und dauerhaft schützen. Für den privaten Endverbrauch ist das Produkt nicht bestimmt; die Abgabe erfolgt ausschließlich an gewerbliche Verwender.AnwendungsbereicheOS 5 dichtet Beton, Mauerwerk und Putzmörtel gegen Bodenfeuchte sowie gegen nicht drückendes und drückendes Wasser ab. Die Beschichtung eignet sich für Betonkonstruktionen unterhalb der Geländeoberkante und für nicht befahrbare Flächen und lässt sich auf horizontalen, vertikalen und über Kopf liegenden Deckenflächen einsetzen.Bauwerksabdichtung nach DIN 18533 (Teil 1 und 3) gegen Bodenfeuchte und drückendes WasserAbdichtung von Becken und Behältern nach DIN 18535 (Teil 1 und 3), auch gegen von innen drückendes WasserQuerschnittsabdichtung gegen kapillar aufsteigendes WasserOberflächenschutz von Beton gegen Karbonatisierung und Frost-Tau-Wechsel mit TausalzZur Wahl weiterer Systeme finden Sie das Umfeld dieses Artikels in den Polymerbeschichtungen sowie in der übergeordneten Kategorie Beschichtungen und Schutzsysteme.Eigenschaften im EinsatzBei 4,0 mm Schichtstärke überbrückt OS 5 Risse statisch bis 2,0 mm und bleibt dabei bis –20 °C flexibel – belegt durch die Rissüberbrückungsklasse B2 (–20 °C) nach DIN EN 1062-7. Auch bei 4 °C liegt die statische Rissüberbrückung bei 2,0 mm. Die Reißdehnung von rund 60 Prozent gibt der Beschichtung die nötige Dehnreserve, um Bewegungen im Untergrund aufzunehmen. Bei einer Schlitzbreite von 1,0 mm, 2,5 bar Wasserdruck und 4 mm Schichtdicke ist die Beschichtung wasserdicht.Der Verbund zum Untergrund ist mit einer Haftzugfestigkeit von ≥ 0,8 MPa nach EN 1542 (Trockenlagerung) nachgewiesen; nach Frost-Tausalz-Beanspruchung bleiben ≥ 0,6 MPa. Der Karbonatisierungsschutz ist nach DIN EN 1062-6, die Frost-Tausalz-Beständigkeit nach DIN EN 13687-1 belegt. Die UV- und Bewitterungsbeständigkeit ist nach DIN EN 1062-11 über 2000 h ohne Risse, Blasen oder Ablösungen geprüft; die Farbe Grau ist funktional und keine dekorative Beschichtung. Die Frischmörtel-Rohdichte liegt bei ca. 1,7 kg/l. Für das System liegt zusätzlich ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (AbP) vor; die notifizierte Stelle ist 0761, Hersteller ist Vandex / RPM Belgium.Verbrauch und Schichtdicke richten sich nach der Expositionsklasse:ExpositionVerbrauchSchichtdickeW1-E Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser3,4 kg/m²2,0 mmW2.1-E Aufstauendes Sickerwasser und drückendes Wasser6,8 kg/m²4,0 mmW3-E Bodenfeuchte/nicht stauendes Sickerwasser (erdüberdeckte Decken)5,1 kg/m²3,0 mmW4-E Querschnittsabdichtung gegen kapillar aufsteigendes Wasser3,4 kg/m²2,0 mmW2-B Becken und Behälter gegen von innen drückendes Wasser6,8 kg/m²4,0 mmAnwendung als OS 5b / EN 1504-25,5 kg/m²3,0 mmVerarbeitungLegen Sie die Plastkomponente PK 75 im Mischbehälter vor und rühren Sie das OS 5 Pulver mit dem mechanischen Rührwerk mindestens 3 Minuten klumpenfrei ein. Bei 20 °C beträgt die Verarbeitungsdauer ca. 30 Minuten. Der Schichtaufbau besteht immer aus einer Kratzspachtelung plus zwei Lagen von je 2 bis 3 mm. Für die Nassspritzverarbeitung eignen sich Geräte mit 4 bis 6 mm Düsendurchmesser. Bei 20 °C ist die Fläche nach rund 4 Stunden regenfest (Prüfbedingung 23 °C / 50 % r. F.); schützen Sie die frische Beschichtung mindestens 5 Tage vor zu schneller Austrocknung. Das OS 5 Pulver ist trocken und kühl, die Komponente PK 75 frostfrei und jeweils ungeöffnet zu lagern.Das Gebinde ist als Set aus 20 kg OS 5 Pulver (Sack) und 10 kg (10 l) PK 75 (Kanister) zusammengestellt. Das OS 5 Pulver enthält zementhaltige Bestandteile (chromatarmer Portlandzement, Cr(VI) < 2 ppm), die mit Wasser stark alkalisch reagieren – es wirkt haut-, augen- und atemwegsreizend (H315, H318, H335). PK 75 enthält Isothiazolinon-Konservierungsmittel, die allergische Reaktionen hervorrufen können (EUH208). Staubarmes Arbeiten und persönliche Schutzausrüstung sind erforderlich; die Sicherheitsdatenblätter beider Komponenten stehen als Download bereit.
Inhalt: 30 Kilogramm (5,08 € / 1 Kilogramm)
PCC-Oberflächenschutz gegen biogenen Schwefelsäureangriff VANDEX Polycem Z 1K schützt Beton in Abwasseranlagen vor biogenem Schwefelsäureangriff (H2S) und ist nach DIN 19573:2016-03, Anhang A, sowie EN 1504-3 geprüft. Der einkomponentige, zementgebundene PCC-Feinmörtel ist wasserundurchlässig und beständig gegen kommunale Abwässer. Er schützt Beton- und Mauerwerksflächen gegen biogene Schwefelsäure, wie sie in Kläranlagen, Kanälen und Güllebehältern entsteht. Sie tragen ihn manuell oder im Nassspritzverfahren auf – horizontal, vertikal und über Kopf. Die abgestufte Sieblinie bis in den Bindemittelbereich sorgt für eine dichte, dauerhafte Schutzschicht. Wo setzen Sie Polycem Z 1K ein? Polycem Z 1K schützt und saniert Abwasserkanäle, -behälter und -schächte, Kläranlagen, Regenüberlaufbecken und Güllebehälter. Es dichtet auch gegen von innen drückendes Wasser ab und eignet sich für kommunale wie landwirtschaftliche Anwendungen. Nach EN 206-1:2013 deckt es die Expositionsklassen bis XA3 sowie die Abwasserklassen XWW1 bis XWW3 und – bei biogenem Schwefelsäureangriff – XWW4 ab. Die Prüfung nach DIN 19573:2016-03, Anhang A, belegt die Beständigkeit gegen biogene Schwefelsäure. Wie mischen und verarbeiten Sie Polycem Z 1K? Mischen Sie 25 kg Pulver mit 5 bis 5,25 Litern Wasser in Trinkwasserqualität zur knollenfreien Masse. Bringen Sie für maximale Haftung zuerst eine Kratzspachtelung auf und tragen Sie Polycem Z 1K frisch in frisch mehrlagig auf. Für die Klassen XWW1 bis XWW3 rechnen Sie mit 4 bis 6 kg/m² (2 bis 3 mm), für XWW4 mit 10 kg/m² (5 mm). Fließstellen dichten Sie vorab mit VANDEX Wasserstopper ab. Welche Kennwerte erreicht Polycem Z 1K nach EN 1504-3? Polycem Z 1K ist als PCC-Reparaturmörtel für die statisch relevante Instandsetzung nach EN 1504-3 deklariert (notifizierte Stelle 0761, Klasse R3). Die Druckfestigkeit steigt von mindestens 10 MPa nach 1 Tag auf über 40 MPa nach 28 Tagen, die Haftzugfestigkeit liegt bei mindestens 2,0 MPa. Die Wassereindringtiefe beträgt bei 1,5 bar unter 1 mm. Das Produkt ist VOC-frei.
Inhalt: 25 Kilogramm (2,30 € / 1 Kilogramm)
Die VANDEX Strassenbauschlämme SBS/UNI 2 ist ein schnellhärtender, befahrbarer Dichtungs- und Reparaturmörtel für horizontale Betonflächen, der Abdichtung und Fertigbelag in einem Arbeitsgang vereint. Der zementgebundene Mörtel richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Verarbeiter, die mechanisch stark belastete Flächen abdichten und zugleich mit einer nutzbaren Oberfläche versehen müssen.AnwendungsbereicheDer Mörtel dient als befahrbare Fertigbeschichtung von Park-, Garagen-, Rampen- und Hallenflächen und als überarbeitbare Abdichtungsschicht horizontaler Betonflächen. Als Abdichtungsmörtel eignet er sich auch für Hohlkehlen an Wand-Sohlen-Anschlüssen. Er schützt Beton gegen eindringendes Wasser und Feuchtigkeit und widersteht Abrieb sowie Tausalz. Weitere Systeme finden Sie unter Reparatur- und Instandsetzungsmörtel und Schnellreparaturmörtel.Eigenschaften im EinsatzAls graues Pulver aus Zement, Quarz mit abgestufter Sieblinie (Korngröße dmax 2 mm) und ausgewählten Additiven wird der Mörtel einlagig in 6 bis 12 mm aufgetragen und ergibt eine wasserdichte, mechanisch stark belastbare und befahrbare Oberfläche. Nach dem Erhärten ist er frost- und hitzebeständig und bleibt dampfdurchlässig. Durch die schnelle Abbindung von rund 2 bis 3 Stunden bei 20 °C ist die Fläche zügig wieder nutzbar.Er ist als CC-Reparaturmörtel für die statisch nicht relevante Instandsetzung nach EN 1504-3 deklariert (notifizierte Stelle 0761, Klasse R3). Die Druckfestigkeit erreicht nach 28 Tagen rund 40 MPa (Klasse R3, ≥ 25 MPa), die Biegezugfestigkeit rund 7 MPa und der statische Elastizitätsmodul rund 33 GPa. Die kapillare Wasseraufnahme liegt bei 0,17 kg/m²·h^0,5, der Chloridionengehalt bei höchstens 0,05 %. Die Temperaturwechselverträglichkeit mit Tausalzangriff erreicht mindestens 2,0 MPa. Die Rohdichte des Frischmörtels beträgt ca. 2,2 kg/l.Verbrauch und SchichtaufbauBelastungGesamtauftragsmengeGesamtschichtstärkeNicht drückendes Wasser12–16 kg/m²6–8 mmDrückendes Wasser16–24 kg/m²8–12 mmVerarbeitungDer Untergrund aus Beton muss fest, sauber, frei von haftungsmindernden Stoffen und matt feucht sein; stehendes Wasser entfernen Sie vorab. Angemacht wird mit 3,25–4 l Anmachwasser in Trinkwasserqualität je 25 kg. Die erste Lage bürsten Sie mit einer steifen Bürste in den Untergrund ein, anschließend tragen Sie das Produkt in der geforderten Schichtdicke auf und glätten es zügig. Die Verarbeitungsdauer beträgt bei 20 °C rund 30 Minuten. Halten Sie die Fläche nach dem Auftrag mindestens 5 Tage feucht und schützen Sie sie vor Hitze und Frost.Sicherheit und LagerungDas Produkt enthält Portlandzement (chromatarm, Cr(VI) < 2 ppm), der mit Wasser stark alkalisch reagiert. Staubarmes Verarbeiten und persönliche Schutzausrüstung sind erforderlich. Die vollständigen Gefahren- und Sicherheitshinweise entnehmen Sie dem Sicherheitsdatenblatt. Ungeöffnet und trocken gelagert beträgt die Lagerfähigkeit 12 Monate. Geliefert wird im 25 kg Sack. Die Abgabe erfolgt ausschließlich an gewerbliche Verwender.
Inhalt: 25 Kilogramm (1,00 € / 1 Kilogramm)
Sulfatbeständiger Dichtungs- und Reparaturmörtel für Abwasseranlagen VANDEX Unimörtel 1 Z dichtet und repariert Beton in Abwasseranlagen, widersteht aktivem und passivem Wasserdruck und ist nach EN 1504-3 als CC-Reparaturmörtel (R3) geprüft. Der zementgebundene, gebrauchsfertig gemischte Mörtel besteht aus Zement, Quarz mit abgestufter Sieblinie und ausgewählten Additiven. Er ist wasserdicht, sulfatbeständig und beständig gegen häusliches Abwasser, bleibt dabei aber dampfdurchlässig. Sie tragen ihn ohne Haftbrücke direkt auf Beton und Mauerwerk auf, in Schichtstärken von 6 bis 12 mm in einem Arbeitsgang. Nach dem Erhärten widersteht die Schicht Frost, Hitze und mechanischer Beanspruchung durch Tausalz. Für welche Abwasser- und Wasserbauprojekte eignet sich Unimörtel 1 Z? Der Mörtel schützt horizontale und vertikale Bauteile gegen den Einfluss von kommunalem Abwasser und eignet sich für begehbare Abwasserkanäle, offene Abwasserbehälter und Abwasserschächte. Er hält aktivem und passivem Wasserdruck stand und lässt sich zur Reprofilierung von Betonflächen einsetzen. Zusätzlich dient er als Ausgleichs- und aufbauender Beschichtungsuntergrund für VANDEX BB 75 Z. Das Produkt ist zudem für den Kontakt mit Trinkwasser geprüft. Wie mischen und verarbeiten Sie Unimörtel 1 Z? Mischen Sie 25 kg Pulver mit 3 bis 4 Litern Wasser in Trinkwasserqualität mindestens drei Minuten mit dem Rührgerät bis zur knollenfreien Masse. Tragen Sie den Mörtel mit Kelle oder Feinmörtelspritzgerät auf; je Arbeitsgang sind mindestens 6 mm (ca. 12 kg/m²) bis maximal 12 mm (ca. 24 kg/m²) möglich. Bei mehrlagiger Applikation arbeiten Sie frisch in frisch und strukturieren die vorherige Lage. Verarbeiten Sie den Mörtel nicht bei Temperaturen unter +5 °C und nicht auf gefrorenem Untergrund. Welche Kennwerte erfüllt Unimörtel 1 Z nach EN 1504-3? VANDEX Unimörtel 1 Z ist als CC-Reparaturmörtel für die statisch relevante Instandsetzung nach EN 1504-3 deklariert (notifizierte Stelle 0761). Die Druckfestigkeit erreicht Klasse R3 und im Mittel rund 45 MPa nach 28 Tagen, die Haftzugfestigkeit mindestens 2,0 MPa. Das Brandverhalten ist in Klasse A1 eingestuft, der Karbonatisierungswiderstand bestanden. Der Mörtel deckt nach EN 206-1:2013 die Expositionsklassen XC1–XC4, XD1–XD3, XS1–XS3, XF1–XF4 sowie XA1–XA2 ab.
Inhalt: 25 Kilogramm (0,91 € / 1 Kilogramm)
Der VANDEX Unimörtel ist ein zementgebundener Dichtungs- und Reparaturmörtel für Beton, Mauerwerk und Naturstein. Er wirkt gegen aktiven und passiven Wasserdruck und ist nach EN 1504-3 als CC-Reparaturmörtel (R3) für die statisch relevante Instandsetzung geprüft. Das Produkt richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauwerksabdichter und Bauunternehmen, die Bauteile abdichten, ausgleichen und reprofilieren.Der gebrauchsfertig gemischte Mörtel besteht aus Zement, Quarz mit abgestufter Sieblinie und ausgewählten Additiven und liegt als graues Pulver vor (Korngröße dmax 2 mm). Er ist wasserdicht, frost- und tausalzbeständig und bleibt nach dem Erhärten dampfdurchlässig. Das Produkt ist zudem für den Kontakt mit Trinkwasser geprüft.AnwendungsbereicheVANDEX Unimörtel haftet auf Beton, Mauerwerk und Natursteinmauerwerk und lässt sich auf horizontalen wie vertikalen Flächen einsetzen. Er dient als Dichtungs-, Ausgleichs- und Reprofiliermörtel und dichtet Fundamente, Bodenplatten, Kellerwände und Hohlkehlen gegen Wasser und Feuchtigkeit ab – von der wasserzugewandten wie von der wasserabgewandten Seite.Abdichtung gegen nicht drückendes und drückendes WasserReprofilierung von Fehlstellen sowie Füllen von Nuten und FugenFlächenausgleich vor der eigentlichen AbdichtungAusbildung von HohlkehlenEigenschaften im EinsatzNach EN 1504-3 erreicht der Mörtel die Druckfestigkeitsklasse R3 mit im Mittel rund 40 MPa nach 28 Tagen (Anforderung ≥ 25 MPa) und eine Haftzugfestigkeit von mindestens 2,0 MPa. Die Biegezugfestigkeit liegt nach 28 Tagen bei ca. 6 MPa, der statische Elastizitätsmodul bei ca. 24 GPa (EN-Anforderung ≥ 20 GPa). Der Karbonatisierungswiderstand ist bestanden, das Brandverhalten in Klasse A1 eingestuft. Die kapillare Wasseraufnahme beträgt 0,08 kg/m²·h^0,5, der Chloridionengehalt ≤ 0,05 %. Bei der Temperaturwechselverträglichkeit werden sowohl Teil 1 (Frost-/Tauwechsel mit Tausalz) als auch Teil 4 (trockene Wärme) mit jeweils ≥ 2,0 MPa erfüllt. Die gute Abriebfestigkeit hält auch hoher mechanischer Beanspruchung stand. Nach EN 206-1:2013 deckt der Mörtel die Expositionsklassen XC1–XC4, XD1–XD3, XS1–XS3 sowie XF1–XF4 ab. Die statisch relevante Instandsetzung ist über die notifizierte Stelle 0761 belegt. Die Rohdichte des Frischmörtels beträgt ca. 2,1 kg/l.Verarbeitung25 kg Pulver werden mit 3 bis 4 Litern Wasser in Trinkwasserqualität mindestens drei Minuten mit dem Rührgerät bis zur knollenfreien Masse gemischt. Der Auftrag erfolgt mit Kelle oder Feinmörtelspritzgerät in Schichtstärken von 6 bis 12 mm in einem Arbeitsgang. Bei mehrlagiger Applikation wird frisch in frisch gearbeitet und die vorherige Lage strukturiert. Die Verarbeitungsdauer liegt bei 20 °C bei ca. 45 Minuten, die Abbindezeit bei ca. 5–6 Stunden. Der Mörtel wird nicht bei Temperaturen unter +5 °C und nicht auf gefrorenem Untergrund verarbeitet. Ungeöffnet und trocken gelagert ist er bis zu 12 Monate lagerfähig.BelastungGesamtauftragsmengeGesamtschichtstärke (ca.)Pro mm Schichtstärke und m²ca. 2 kg—Nicht drückendes Wasser12–16 kg/m²6–8 mmDrückendes Wasser16–24 kg/m²8–12 mmBezogen auf einen Arbeitsgang liegt der Verbrauch bei mindestens 6 mm (ca. 12 kg/m²) bis maximal 12 mm (ca. 24 kg/m²), also ca. 2 kg/m² je mm Schichtstärke.Einbindung in das Vandex-SystemZum Flächenausgleich unebener Untergründe – etwa im Schwimmbadbau – wird VANDEX Unimörtel ca. 8–10 mm (ca. 16–20 kg/m²) aufgetragen, bevor die Flächenabdichtung mit VANDEX Cemelast Grau bzw. VANDEX BB 75 folgt. Fehlstellen und Nuten werden mit Unimörtel gefüllt, wobei die Nut vorab mit VANDEX Super vorgeschlämmt wird. Bei der Keller-Außen- und -Innenabdichtung werden ausgekratzte Fugen mit Unimörtel bzw. VANDEX Cemline MG 4 gestopft; akute Wassereinbrüche werden zuvor mit VANDEX Wasserstopper verschlossen. Der Artikel ist Teil der Reparatur- und Instandsetzungsmörtel und wird als Reparaturmörtel für Beton geführt. Für die formale CLP-/GHS-Kennzeichnung liegt derzeit kein Sicherheitsdatenblatt vor; da das Produkt zementgebunden ist, reagiert es mit Wasser alkalisch. Das Sicherheitsdatenblatt ist auf Anfrage erhältlich.
Inhalt: 25 Kilogramm (0,78 € / 1 Kilogramm)
Instandsetzung und Schutz nach EN 1504
Die Normenreihe EN 1504 regelt die Instandsetzung von Stahlbeton. Für diese Kategorie sind zwei Teile maßgeblich: EN 1504-3 beschreibt Reparaturmörtel zum Reprofilieren von Fehlstellen, EN 1504-2 die Oberflächenschutzsysteme, die die instandgesetzte Fläche vor erneutem Eintrag von Wasser, Chloriden und Kohlendioxid schützen. Eine dauerhafte Instandsetzung folgt der gesamten Kette: Untergrund vorbereiten, Bewehrung entrosten und schützen, Fehlstellen reprofilieren und die Fläche abschließend beschichten.
Reparaturmörtel nach Festigkeitsklasse wählen
EN 1504-3 teilt Reparaturmörtel nach Druckfestigkeit und Einsatzzweck in Klassen ein. Die Klasse entscheidet, ob ein Mörtel für tragende oder nichttragende Bereiche geeignet ist. Welche Klasse ein konkretes Produkt erfüllt, steht in seiner Leistungserklärung.
| Klasse | Statische Relevanz | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| R2 | nicht statisch relevant | kleinflächiges Ausbessern, kosmetische Reprofilierung |
| R3 | statisch relevant | Reprofilieren bei mittlerer Beanspruchung |
| R4 | statisch relevant, höchste Festigkeit | hoch belastete, tragende Bauteile |
Produkte den Aufgaben zuordnen
Zum Reprofilieren dienen Unimörtel und die Cemline-Reparaturmörtel, zum kraftschlüssigen Verankern der Vergussmörtel Grout 20. Die freigelegte Bewehrung schützt Korrosionsschutz M vor erneutem Rost. Als Oberflächenschutz nach EN 1504-2 kommt OS 5 zum Einsatz, bei biogener Schwefelsäure im Abwasserbereich Polycem Z 1K. Sandende, mürbe Untergründe verfestigt Mineralit vor der weiteren Bearbeitung.
Abgrenzung zu benachbarten Systemen
Geht es nicht um Reprofilierung, sondern um flächige Abdichtung, liegen die passenden Produkte in den Nachbarkategorien. Für starre, druckwasserbelastete Flächen eignen sich zementöse Dichtungsschlämmen, für rissgefährdete Bauteile elastische, rissüberbrückende Dichtungsschlämmen. Trinkwasserbehälter beschichten Sie mit Trinkwasserbeschichtungen nach DVGW W300, feuchtes Mauerwerk sanieren Sie mit Sanierputz und Horizontalsperren. Muss eine Reparatur schnell abbinden, prüfen Sie das RAPID-System mit Schnellabbindung.
Typische Verarbeitungsfehler
Wiederkehrende Fehler sind ein zu schwacher, nicht tragfähiger Untergrund, fehlender Korrosionsschutz der freigelegten Bewehrung und ein Oberflächenschutz, der auf zu frischen oder zu feuchten Beton aufgebracht wird. Wer die Festigkeitsklasse zu niedrig wählt, riskiert erneute Abplatzungen an tragenden Bauteilen.