Leckage-Stoppmörtel – drückendes Wasser sofort stoppen
In dieser Kategorie finden Sie schnell abbindende, zementgebundene Stopfmörtel, mit denen sich aktiv eintretendes Wasser in Mauerwerk und Beton punktuell abdichten lässt. Typische Einsätze sind Wassereintritte in Keller- und Fundamentwänden, undichte Rohrdurchführungen sowie Leckagen in wasserführenden Bauteilen. Das Pulver wird in kleinen Teilmengen angerührt, von Hand in die Fließstelle gedrückt und dort gehalten, bis es unter dem anstehenden Wasserdruck erhärtet.
Entscheidend für die Auswahl ist vor allem die Abbindegeschwindigkeit im Verhältnis zum Einsatzort:
- Erhärtungszeit – Sekunden bei akut fließendem Wasser, etwas länger bei größeren Stopfstellen
- Einsatzbereich – allgemeine Bauwerksabdichtung oder speziell Abwasserbereich
- Untergrund – tragfähiges, mattfeuchtes Mauerwerk oder Beton ohne lose Bestandteile
- Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme
- Dichtstoffe und Klebstoffe
- Kartuschenpressen und Klebstoffzubehör
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Was Leckage-Stoppmörtel leisten
Leckage-Stoppmörtel sind pulverförmige, zementgebundene Mörtel, die sehr schnell erhärten und dadurch auch bei aktiv eintretendem, drückendem Wasser eine mechanische Abdichtung ermöglichen. Sie werden in kleinen Teilmengen von Hand angerührt und in die Fließstelle eingedrückt, bis der Mörtel unter dem Wasserdruck fest wird. Neben der Notabdichtung dienen sie auch als Schnellmontagemörtel, etwa zum Setzen von Stahlelementen wie Geländerstützen.
Der Mörtel dichtet punktuell ab und ersetzt keine flächige Abdichtung. Nach dem Stoppen der Leckage ist in der Regel ein nachfolgendes Abdichtungs- oder Instandsetzungssystem erforderlich, um die Fläche dauerhaft dicht zu halten.
Untergrund und Verarbeitung
Der Untergrund muss tragfähig sein. Alter Putz mit ungenügender Haftung, Gips, Holzreste und andere Fremdmaterialien sind zu entfernen, Mörtelfugen bis auf festes Material auszukratzen und zu reinigen. Der Untergrund wird durchfeuchtet, sodass er zum Applikationszeitpunkt mattfeucht ist; stehendes Wasser auf horizontalen Flächen ist vorher zu entfernen. Wegen der sehr kurzen Verarbeitungszeit darf jeweils nur so viel Material angerührt werden, wie sich sofort verarbeiten lässt.
Typische Anwendungsfehler
- Zu große Ansatzmengen, die vor der Verarbeitung bereits erhärten
- Verarbeitung auf losem oder nicht gereinigtem Untergrund
- Zu frühes Loslassen der Stopfung, bevor der Mörtel unter Druck fest ist
Produktauswahl
| Produkt | Erhärtung nach dem Anmischen | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| VANDEX Wasserstopper | ca. 30 Sekunden | fließendes Wasser innen und außen; Verbrauch ca. 0,3 kg je Fließstelle |
| VANDEX Stopfmörtel Rapid | Erhärtungsbeginn ca. 2 Minuten | Leckagen und Rohre, speziell im Abwasserbereich |
Für die dauerhafte Flächenabdichtung nach dem Stoppen der Leckage eignen sich benachbarte Systeme wie Reparaturmörtel für Beton oder Saniermörtel für feuchte Wände. Für zeitkritische, nicht wasserführende Ausbesserungen ist der Schnellreparaturmörtel die passendere Warengruppe.