Reparaturmörtel für Beton
In dieser Kategorie finden Sie zementgebundene Mörtel für die Instandsetzung und Reprofilierung geschädigter Betonbauteile – von der punktuellen Ausbesserung abgeplatzter Kanten bis zum großflächigen Betonersatz an Verkehrsflächen, Fundamenten, Stützen, Decken und Industrieböden. Ergänzt wird das Sortiment um schwindkompensierte Vergussmörtel für den kraftschlüssigen Unterguss sowie um Systemkomponenten, mit denen sich bewegte Risse und Anschlussfugen rissüberbrückend abdichten lassen.
Maßgeblich für die Auswahl sind die statische Beanspruchung des Bauteils, die geforderte Mörtelklasse nach EN 1504-3, die mögliche Schichtdicke je Arbeitsgang und die Verarbeitungszeit. Prüfen Sie zusätzlich, ob der Untergrund tragfähig, saugfähig und frei von Trennmitteln ist und ob eine Belastung durch Frost, Tausalz oder Chemikalien zu erwarten ist.
- Statische Relevanz des Bauteils – tragend oder nicht tragend
- Mörtelklasse R1 bis R4 nach EN 1504-3
- Schichtdicke je Arbeitsgang und Verarbeitungszeit
- Belastung durch Frost, Tausalz und Chemie
- Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme
- Dichtstoffe und Klebstoffe
- Kartuschenpressen und Klebstoffzubehör
- Profi Malerwerkzeug
- Verbindungstechnik
- Aerosole
- Marke - Hersteller
- Blog
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Der Sika Mix&Go Universalmörtel ist ein einkomponentiger, kunststoffvergüteter Reparaturmörtel für Kleinreparaturen an Beton, Stein und Mörtel. Er richtet sich an Verarbeiter, die einzelne Fehlstellen schnell und sauber schließen wollen, ohne Eimer und Rührwerk zu bemühen. Das Gebinde ist zugleich Werkzeug: Der stabile Kunststoffbeutel dient als Mischbehälter, in den lediglich die vorgegebene Wassermenge von ca. 0,2 Litern (etwa 200 ml) pro Beutel gegeben wird. Nach kräftigem Durchkneten lässt sich der Mörtel direkt an der perforierten Ecke ausdrücken.AnwendungsbereicheDas Material eignet sich als Mehrzweck- und Flickmörtel für Beton-, Mörtel- und Steinflächen. Typische Einsatzfälle sind das Füllen kleiner Löcher in Betonwänden, das Ausbessern ausgebrochener Stufen sowie das Schließen feiner Risse und tieferer Ausbrüche. Über die mögliche Schichtdicke von 3 bis 40 mm deckt der Mörtel sowohl flache als auch tiefere Fehlstellen ab. Weitere Produkte finden sich in den Kategorien Reparaturmörtel für Beton und Universalmörtel.Eigenschaften im EinsatzDer Mörtel auf Basis von Portlandzement, Polymerpulver und ausgesuchten Zuschlagstoffen haftet zuverlässig auf Beton, Stein und herkömmlichem Mörtel. Dank seiner standfesten Konsistenz bleibt er auch über Kopf an Decken und Wänden stehen, ohne herunterzutropfen. Da er schnellhärtend ist, lässt sich zügig weiterarbeiten. Die Frischmörtelrohdichte liegt bei ca. 2,00 kg/l, die Druckfestigkeit bei ca. 30 N/mm², die Biegezugfestigkeit bei ca. 2 N/mm². Die Körnung beträgt maximal 1,0 mm, was ein feines Oberflächenbild ermöglicht. Ein Beutel mit 1,25 kg ergibt ca. 0,7 Liter Frischmörtel; die Produktfarbe ist grau.VerarbeitungNach dem Anmischen stehen etwa 25 Minuten (bei +20 °C) für die Verarbeitung zur Verfügung – ausreichend Zeit für präzises Arbeiten. Der Untergrund ist vor dem Auftrag mattfeucht vorzunässen, um die bestmögliche Haftung zu erreichen. Aufgetragen wird mit Spachtel oder Kelle. Die angegebene Wassermenge darf nicht überschritten werden. Verarbeitung und Untergrundtemperatur liegen zwischen +5 °C und +30 °C. Der Mörtel enthält Zement und reagiert mit Feuchtigkeit alkalisch; Schutzhandschuhe und Augenschutz sind zu tragen.AbgrenzungDer Mix&Go ist auf Kleinreparaturen und einzelne Fehlstellen ausgelegt. Für großflächige Betoninstandsetzung mit definierten Beanspruchungs- oder Expositionsklassen sowie für statisch relevante Instandsetzungen sind klassengeprüfte Betonersatzsysteme die passendere Wahl.
Inhalt: 1.25 Kilogramm (10,23 € / 1 Kilogramm)
Der SikaBond-126 Maximum Tack Montageklebstoff ist ein einkomponentiger, elastischer Bau- und Montagekleber auf Basis silanterminierter Polymere (STP-Technologie) mit extrem hoher Anfangshaftung. Er ist für Verarbeiter gedacht, die schwere Bauteile horizontal wie vertikal ohne zusätzliche Fixierung ankleben – das angedrückte Bauteil hält sofort, ohne Klebeband, Nägel, Schrauben oder Abstützen.AnwendungsbereicheDer Klebstoff eignet sich für den Innen- und Außenbereich und deckt ein breites Spektrum an Montageaufgaben ab. Typische Einsatzfälle sind Kabelkanäle und andere Kunststoffelemente, Akustikplatten, Fenster-, Tür- und Zierleisten sowie Isolationsmaterialien. Er haftet auf zahlreichen bauüblichen Untergründen wie Beton, Mauerwerk und Ziegelstein, Naturstein, Keramik und Fliesen, Holz, Metall, Hart-PVC und GFK (UP, EP, PU). Da der Kleber mit Polystyrolschaum (Styropor) verträglich ist, lassen sich auch empfindliche Dämmelemente und Zierprofile befestigen, ohne dass das Material angegriffen wird. Weitere passende Produkte finden Sie in der Kategorie Klebstoffe sowie im Bereich Trockenbau / Innenausbau / Montage.Eigenschaften im EinsatzDie extreme Anfangshaftung fixiert schwere Bauteile sofort und ersetzt so die "dritte Hand" auf der Baustelle. Nach dem Ansetzen bleiben rund 10 Minuten Zeit (Hautbildungszeit bei +23 °C) für die Ausrichtung; die Durchhärtung schreitet mit ca. 3 mm pro 24 Stunden voran. Im ausgehärteten Zustand erreicht der Kleber eine Scherfestigkeit von etwa 1,5 N/mm² (bei 3 mm Klebstoffdicke), einen Sekantenzugmodul von rund 2,5 N/mm² (bei 100 % Dehnung), eine Reißdehnung von etwa 300 % (DIN 53 504) und eine Shore-A-Härte von ca. 53 nach 28 Tagen. Die Dichte liegt bei 1,30 kg/l. Die elastische Klebefuge ist witterungsbeständig, alterungsbeständig und UV-stabil und bleibt von -40 °C bis +80 °C temperaturbeständig. Der Klebstoff ist lösemittelfrei, geruchsneutral und nach EMICODE EC1 zertifiziert; zusätzlich schützt er Metalle vor Kontaktkorrosion. Eine 300-ml-Kartusche reicht bei 5 mm Düsendurchmesser für etwa 15 Laufmeter Klebestrang (ca. 20 ml pro Meter).VerarbeitungDer Untergrund muss tragfähig, fest, sauber und trocken sowie frei von Öl, Fett, losen Bestandteilen, Zementschlämmen und Trennmitteln sein. Auf den meisten Untergründen ist der Kleber primerlos anwendbar, was Zeit und Materialkosten spart. Bei hoch beanspruchten Anwendungen, stark belasteten Fugen oder extremer Wetterbelastung empfiehlt sich die Verwendung von Reiniger und Primer; im Zweifelsfall sind Vorversuche durchzuführen. Die Verarbeitungstemperatur liegt zwischen +5 °C und +35 °C. Für eine einwandfreie Aushärtung ist ausreichende Umgebungsfeuchtigkeit erforderlich. Der Montageklebstoff ist in den Farbtönen weiß und schwarz sowie in den Gebindegrößen 300 ml und 600 ml erhältlich.AbgrenzungDer SikaBond-126 ist auf sofortigen Halt und Montageverklebungen ausgelegt. Für Bewegungs- und Anschlussfugen mit definierter zulässiger Gesamtverformung nach ISO 11600 sind dagegen ausgewiesene elastische Fugendichtstoffe die passende Wahl.
Inhalt: 0.6 Liter (30,48 € / 1 Liter)
Der SikaBond-126 Maximum Tack Montageklebstoff ist ein einkomponentiger, elastischer Bau- und Montagekleber auf Basis silanterminierter Polymere (STP-Technologie) mit extrem hoher Anfangshaftung. Er ist für Verarbeiter gedacht, die schwere Bauteile horizontal wie vertikal ohne zusätzliche Fixierung ankleben – das angedrückte Bauteil hält sofort, ohne Klebeband, Nägel, Schrauben oder Abstützen.AnwendungsbereicheDer Klebstoff eignet sich für den Innen- und Außenbereich und deckt ein breites Spektrum an Montageaufgaben ab. Typische Einsatzfälle sind Kabelkanäle und andere Kunststoffelemente, Akustikplatten, Fenster-, Tür- und Zierleisten sowie Isolationsmaterialien. Er haftet auf zahlreichen bauüblichen Untergründen wie Beton, Mauerwerk und Ziegelstein, Naturstein, Keramik und Fliesen, Holz, Metall, Hart-PVC und GFK (UP, EP, PU). Da der Kleber mit Polystyrolschaum (Styropor) verträglich ist, lassen sich auch empfindliche Dämmelemente und Zierprofile befestigen, ohne dass das Material angegriffen wird. Weitere passende Produkte finden Sie in der Kategorie Klebstoffe sowie im Bereich Trockenbau / Innenausbau / Montage.Eigenschaften im EinsatzDie extreme Anfangshaftung fixiert schwere Bauteile sofort und ersetzt so die "dritte Hand" auf der Baustelle. Nach dem Ansetzen bleiben rund 10 Minuten Zeit (Hautbildungszeit bei +23 °C) für die Ausrichtung; die Durchhärtung schreitet mit ca. 3 mm pro 24 Stunden voran. Im ausgehärteten Zustand erreicht der Kleber eine Scherfestigkeit von etwa 1,5 N/mm² (bei 3 mm Klebstoffdicke), einen Sekantenzugmodul von rund 2,5 N/mm² (bei 100 % Dehnung), eine Reißdehnung von etwa 300 % (DIN 53 504) und eine Shore-A-Härte von ca. 53 nach 28 Tagen. Die Dichte liegt bei 1,30 kg/l. Die elastische Klebefuge ist witterungsbeständig, alterungsbeständig und UV-stabil und bleibt von -40 °C bis +80 °C temperaturbeständig. Der Klebstoff ist lösemittelfrei, geruchsneutral und nach EMICODE EC1 zertifiziert; zusätzlich schützt er Metalle vor Kontaktkorrosion. Eine 300-ml-Kartusche reicht bei 5 mm Düsendurchmesser für etwa 15 Laufmeter Klebestrang (ca. 20 ml pro Meter).VerarbeitungDer Untergrund muss tragfähig, fest, sauber und trocken sowie frei von Öl, Fett, losen Bestandteilen, Zementschlämmen und Trennmitteln sein. Auf den meisten Untergründen ist der Kleber primerlos anwendbar, was Zeit und Materialkosten spart. Bei hoch beanspruchten Anwendungen, stark belasteten Fugen oder extremer Wetterbelastung empfiehlt sich die Verwendung von Reiniger und Primer; im Zweifelsfall sind Vorversuche durchzuführen. Die Verarbeitungstemperatur liegt zwischen +5 °C und +35 °C. Für eine einwandfreie Aushärtung ist ausreichende Umgebungsfeuchtigkeit erforderlich. Der Montageklebstoff ist in den Farbtönen weiß und schwarz sowie in den Gebindegrößen 300 ml und 600 ml erhältlich.AbgrenzungDer SikaBond-126 ist auf sofortigen Halt und Montageverklebungen ausgelegt. Für Bewegungs- und Anschlussfugen mit definierter zulässiger Gesamtverformung nach ISO 11600 sind dagegen ausgewiesene elastische Fugendichtstoffe die passende Wahl.
Inhalt: 0.3 Liter (39,37 € / 1 Liter)
Das Sikadur-Combiflex TF Tape ist ein Dichtband aus thermoplastischem Elastomer (TPE) in Grau zur dauerhaften Abdichtung von Arbeitsfugen, Dehnfugen und Rissen im Betonbau. Das Band wird nicht in die Fuge gepresst, sondern als Brücke darüber gelegt und beidseitig mit dem Systemkleber Sikadur-Combiflex® CF Adhesive kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden. Es richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Fachbetriebe der Bauwerksabdichtung, die Fugen und Risse gegen drückendes Wasser sichern müssen.AnwendungsbereicheAbdichtung von Arbeitsfugen, Dehnfugen und Rissen in BetonAnschluss Neu an Alt: Überbrückung der Fuge zwischen Bestands- und NeubetonRohrdurchführungen sowie Anschlüsse an Stahl und BetonInnenabdichtung von Kellern als Innenwanne, wenn von außen kein Zugang mehr bestehtBauteile mit Kontakt zu Abwässern und Jauche, etwa in KläranlagenDas System ist für positiven und negativen Wasserdruck geprüft und verfügt über allgemein bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (abP) der MPA NRW für Arbeits- und Dehnfugen. Es ist zudem radondicht und schützt Innenräume damit auch gegen das Bodengas.Eigenschaften im EinsatzMit einer Reißdehnung über 400 % (DIN 53504) nimmt das Band Bewegungen in alle Richtungen auf, ohne zu reißen – geeignet für Setzungsrisse und dynamisch belastete Fugen. Der Weiterreißwiderstand von über 600 N/cm (DIN 53362) sichert die mechanische Robustheit auf der Baustelle. Das Material ist im Temperaturbereich von -30 °C bis +90 °C beständig, witterungs- und alterungsbeständig und zeigt nach der UV-Prüfung keine Risse (5000 h nach SIA 280-10). Das Brandverhalten ist der Klasse E nach EN 13501-1 zugeordnet.Das Band ist in zwei Dicken verfügbar: Typ 1 (1 mm) für Arbeitsfugen und Risse mit geringer Bewegung, Typ 2 (2 mm) für Dehnfugen mit großer Bewegung sowie Risse. Zusätzlich stehen mehrere Bandbreiten von 100 mm bis 2000 mm zur Verfügung, sodass sich das passende Format zur Fugenbreite und zur erwarteten Verformung wählen lässt. Geliefert wird auf Rollen mit 20 Meter Länge.VerarbeitungDas TPE-Material ist mit Heißluft thermisch verschweißbar. Stöße, Ecken und T-Stücke lassen sich zu einer homogenen, durchgehenden Abdichtung verbinden, ohne Schwachstellen durch Überlappungskleber. Formteile und Teilsysteme werden werksseitig vorgefertigt; bauseitig sind ausschließlich Stumpfverbindungen zulässig. Der Untergrund muss nach geeigneter Vorbereitung, etwa durch Schleifen, eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen und wasserundurchlässige Eigenschaften besitzen – andernfalls ist die Fugenabdichtung mit einer flächigen Abdichtung zu kombinieren. Das Band ist systemgebunden und zwingend mit Sikadur-Combiflex® CF Adhesive zu verarbeiten. Weiteres Zubehör findet sich in den Kategorien Fugenbänder und Dichtungsprofile und Bänder & Schnüre.AbgrenzungFür Fugen mit geringer Bewegung genügt der Typ 1 (1 mm), für stark bewegte Dehnfugen ist der Typ 2 (2 mm) vorgesehen. Bei nicht wasserundurchlässigen Untergründen reicht die reine Fugenabdichtung nicht aus und ist um eine flächige Abdichtung zu ergänzen.
Inhalt: 20 Meter (0,00 € / 1 Meter)
Der Sikadur-Combiflex® CF Kleber Normal ist der 2-Komponenten-Systemkleber auf Epoxidharzbasis, mit dem die Sikadur-Combiflex® TF Dichtstreifen dauerhaft und druckwasserdicht mit dem Bauwerk verbunden werden. Der thixotrope Klebstoff ist standfest und läuft dank thixotroper Einstellung auch an vertikalen Wänden und über Kopf nicht ab. Er richtet sich an Betoninstandsetzer, Abdichtungsfachbetriebe und Bauunternehmen, die Arbeits-, Sollriss- und Dehnfugen zuverlässig abdichten.AnwendungsbereicheDer Kleber ist zwingend erforderlich für das Verlegen der Sikadur-Combiflex® TF Dichtstreifen und arbeitet ausschließlich in diesem System. Typische Einsatzfälle:Abdichtung von Arbeits-, Sollriss- und Dehnfugen in WU-BetonbauteilenAnschluss- und Übergangsfugen an Bestandsbauteile (Neu an Alt)Kläranlagen und landwirtschaftliche Bauten – der ausgehärtete Kleber ist beständig gegen Jauche, Gülle und AbwässerKellerräume mit hohem SicherheitsbedarfAls Untergründe kommen Beton, Stahl und Mauerwerk in Frage. Passende Systembauteile finden Sie unter Fugenbänder und Dichtungsprofile, ergänzende Produkte unter Reparaturmörtel für Beton.Eigenschaften im EinsatzDas 2-Komponenten-Epoxidharz wird im Mischungsverhältnis A : B = 2 : 1 (Gewichtsteile) angemischt und hat eine Dichte im gemischten Zustand von ca. 1,50 kg/l. Die Mischkontrolle erfolgt über den Farbumschlag: Komponente A ist Weiß, Komponente B ist Dunkelgrau – erst ein homogenes Hellgrau ohne Schlieren zeigt an, dass der Kleber einsatzbereit ist. So lässt sich ein Mischfehler direkt am Gebinde erkennen.Auf fachgerecht vorbereitetem Beton (geschliffen oder gestrahlt) erreicht der Kleber eine Haftzugfestigkeit von über 4 N/mm² bei 100 % Betonbruch – der Untergrund versagt also vor der Klebeverbindung. Auf Sa 2,5 gestrahltem Stahl liegt die Haftzugfestigkeit bei über 10 N/mm². Nach 7 Tagen erreicht er bei +23 °C eine Druckfestigkeit von ca. 50 N/mm². Auf entsprechend vorbereitetem Beton ist keine Grundierung erforderlich; er haftet primerlos auf Beton, Stahl und Mauerwerk. Der ausgehärtete Kleber ist zudem beständig gegen Salze.VerarbeitungVerarbeitet wird im Sandwich-Verfahren: Der Kleber wird beidseitig der Fuge aufgetragen, der Dichtstreifen eingebettet und anschließend nochmals mit Kleber überarbeitet. Der Untergrund sollte eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen, um die volle Leistungsfähigkeit des Systems sicherzustellen. Der Typ Normal ist für Verarbeitungstemperaturen von +5 °C bis +30 °C ausgelegt. Bei +23 °C beträgt die Topfzeit ca. 50 Minuten – Zeit genug, um auch komplexe Details sorgfältig abzudichten. Der Verbrauch liegt bei einem 1-mm-Band je nach Bandbreite bei ca. 0,7–1,2 kg/m. Der Kleber wird in vordosierten Einweggebinden zu 4 kg und 9 kg (Komponente A + B) geliefert.AbgrenzungDer Typ Normal deckt den Temperaturbereich +5 °C bis +30 °C ab. Für andere Verarbeitungsbedingungen führt Sika mit dem Typ Rapid eine weitere Ausführung des CF Klebers. Bei anderen Untergründen als Beton ist die Eignung vorab zu prüfen.
Inhalt: 4 Kilogramm (0,25 € / 1 Kilogramm)
Die Sikadur-Combiflex® TF Außenecke Typ A ist ein werkseitig vorgeformtes Formteil (90°) aus thermoplastischem Elastomer (TPE) für das Sikadur-Combiflex® TF Fugenabdichtungssystem. Sie schließt Innen- und Außenecken sowie geometrisch komplexe Boden-Wand-Anschlüsse faltenfrei ab und richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Abdichtungsfachbetriebe, die an der kritischsten Stelle jeder Abdichtung – der Ecke – auf Nummer sicher gehen.AnwendungsbereicheEingesetzt wird die Fertigecke überall dort, wo Wände aufeinandertreffen oder Boden-Wand-Anschlüsse ausgebildet werden müssen. Typische Einsatzfälle sind Kellerabdichtungen, Behälterbau und Tunnel sowie die streifenförmige Fugenabdichtung in WU-Betonbauteilen. Als Gegenstück zur Außenecke (Typ A) steht der Inneneckentyp I zur Verfügung, sodass sich beide Eckvarianten (90° außen bzw. innen) je nach Bauteilgeometrie kombinieren lassen. Weiteres finden Sie in den Kategorien Fugenbänder und Dichtungsprofile und Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme.Eigenschaften im EinsatzDas Formteil besteht aus demselben TPE-Werkstoff wie das Combiflex-Band und verbindet sich damit homogen. Der Werkstoff ist hochflexibel und nimmt Bewegungen der Baukörper in alle drei Dimensionen auf, ohne dass an der Ecke Spannungen entstehen. Die vorgeformte Geometrie liefert eine passgenaue Abdichtung ohne Hohlräume oder Falten, durch die Wasser wandern könnte – ein Risiko, das beim händischen Formen eines flachen Bandes in der 90°-Ecke stets besteht. Das Material ist beständig gegen Wurzeln, dauerhaften Wasserdruck und Witterung; der Einsatzbereich reicht von −30 °C bis +90 °C. Als Teil des mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (abP) der MPA NRW zertifizierten Sikadur-Combiflex® TF Systems ist die Abdichtung für positiven wie negativen Wasserdruck geprüft.VerarbeitungDie Ecke ist auf das Sikadur-Combiflex® TF Band mit 200 mm Breite und 2 mm Dicke abgestimmt. Sie wird in das frische Bett aus Sikadur-Combiflex® CF Adhesive eingelegt und an den Schenkeln mittels Heißluftschweißung mit dem laufenden Anschlussband verbunden. Für die volle Leistungsfähigkeit muss der Untergrund fest, sauber, tragfähig und wasserundurchlässig sein und eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen; ein Primer ist nicht erforderlich. So entsteht kein aufwendiges Zuschneiden und Formen auf der Baustelle, sondern eine reproduzierbar dichte Ecke.LieferformDie Fertigecken werden im Karton zu 10 Stück geliefert.
Einsatzbereich: Betonersatz und Reprofilierung
Reparaturmörtel für Beton stellen Profil, Querschnitt und Schutzfunktion geschädigter Betonbauteile wieder her. Typische Schadensbilder sind Abplatzungen infolge Bewehrungskorrosion, mechanischer Abrieb auf Verkehrsflächen, Frost-Tausalz-Schäden sowie Fehlstellen an Fundamenten, Stützen und Decken. Neben Reparaturmörteln im engeren Sinn umfasst diese Kategorie schwindkompensierte Vergussmörtel für den kraftschlüssigen Unterguss von Maschinenfüßen und Ankerkonstruktionen, etwa den VANDEX Grout 20 Vergussmörtel. Für rasch wieder befahrbare Betonverkehrsflächen kommen schnell erhärtende Mörtel wie der VANDEX Cemrep 202 zum Einsatz.
Mörtelklassen nach EN 1504-3 richtig wählen
Die Norm EN 1504-3 ordnet Instandsetzungsmörtel (RM) und -betone (RC) nach Druckfestigkeit, Haftzugfestigkeit und Elastizitätsmodul den Klassen R1 bis R4 zu. Entscheidend ist, ob das Bauteil statisch relevant ist: Für tragende Reprofilierungen sind Mörtel der Klassen R3 und R4 vorgesehen, für nicht tragende Ausbesserungen genügen R1 und R2. Der Mörtel sollte im Elastizitätsmodul zum Altbeton passen, damit an der Kontaktzone keine Spannungen entstehen.
| Klasse (EN 1504-3) | Statische Relevanz | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| R4 | tragend | hoch belastete Bauteile, Stützen, Verkehrsflächen |
| R3 | tragend | Reprofilierung tragender Bauteile |
| R2 | nicht tragend | flächige Ausbesserung mit geringerer Belastung |
| R1 | nicht tragend | dünnschichtige, gering belastete Ausbesserung |
PCC oder CC – kunststoffmodifiziert oder rein zementär
Zementgebundene Mörtel werden mit (PCC) oder ohne Kunststoffmodifizierung (CC) angeboten. Polymermodifizierte Mörtel verbessern Haftung, Verformbarkeit und Dichtigkeit und werden im Verkehrswegebau als PCC I und PCC II nach ZTV-ING sowie der DAfStb-Richtlinie eingesetzt. Für gebrauchsfertige Kleinreparaturen aus dem Beutel eignet sich der Sika Mix&Go.
Untergrund und Verarbeitung
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von Zementschlämme, Trennmitteln und losen Teilen sein; korrodierte Bewehrung ist freizulegen und zu entrosten. Zementäre Mörtel werden in der Regel auf mattfeuchtem Untergrund verarbeitet, häufig mit Haftbrücke und anschließender Nachbehandlung gegen zu frühes Austrocknen. Beachten Sie die zulässige Schichtdicke je Arbeitsgang und die angegebene Verarbeitungszeit, die mit steigender Temperatur deutlich kürzer wird.
Typische Anwendungsfehler
- Auftrag auf zu trockenen oder nicht abgesaugten Untergrund – die Haftzugfestigkeit bricht ein.
- Überschreiten der maximalen Schichtdicke, dadurch Schwindrisse und Hohllagen.
- Fehlende Nachbehandlung bei Wärme und Wind.
- Wahl einer zu steifen Mörtelklasse für einen weichen Altbeton.
Systemkomponenten für Risse und Anschlussfugen
Bewegte Risse und Arbeitsfugen lassen sich nicht starr verspachteln. Hierfür enthält die Kategorie rissüberbrückende Fugenband-Systeme wie das Sikadur-Combiflex TF Tape mit passendem 2K-Kleber und vorgeformten Ecken, die eine dauerhaft dehnbare Abdichtung über der Reparaturstelle bilden. Diese Systeme ergänzen den Betonersatz, ersetzen ihn aber nicht.
Abgrenzung zu benachbarten Kategorien
Steht die Geschwindigkeit im Vordergrund, finden Sie schnell erhärtende Produkte in der Kategorie Schnellreparaturmörtel. Bei drückendem Wasser und aktiven Wassereintritten gehört der Leckage-Stoppmörtel zum Zug, für salzbelastete, feuchte Mauerwerkswände der Saniermörtel für feuchte Wände.