Fugenbänder und Dichtungsprofile für die Fugenabdichtung
Diese Kategorie bündelt aufgeklebte Dichtbänder und die zugehörigen Systemkleber für die dauerhafte Abdichtung von Bewegungs-, Arbeits- und Konstruktionsfugen sowie von Rissen in Betonbauteilen. Anders als einbetonierte Fugenbänder werden diese streifenförmigen Systeme auf den vorbereiteten Untergrund geklebt. Dadurch lassen sie sich auch nachträglich an Bestandsbauteilen und in der Sanierung einsetzen, etwa beim Anschluss neuer an bestehende Bauteile. Band und Kleber überbrücken Fugenbewegungen und halten den Verbund wasserdicht.
Für die Auswahl zählt vor allem, welche Fugenart und welche Wasserbeanspruchung vorliegen und ob das Band mit dem passenden Systemkleber kombiniert wird. Band und Kleber bilden ein aufeinander abgestimmtes System und sollten nicht frei gemischt werden.
- Fugenart: Bewegungs-, Arbeits- oder Konstruktionsfuge
- Wasserbeanspruchung: aktive oder passive Seite, Druckwasser
- Werkstoff des Bandes: TPE oder FPO
- Passender Systemkleber sowie Formstücke für Innen- und Außenecken
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Das HANNO Band BG1 ist ein vorkomprimiertes Fugendichtband aus offenzelligem Polyurethan-Weichschaum mit Acrylat-Dispersionsimprägnierung, das direkt bewitterte Anschluss- und Bewegungsfugen schlagregendicht und luftdicht abdichtet. Es erfüllt die Beanspruchungsgruppe BG1 nach DIN 18542:2009 und richtet sich an Fenster- und Fassadenbauer, Holz- und Fertigbauer sowie ausführende Betriebe im Mauerwerks-, Fachwerk- und Betonbau. Das Band kommt vorkomprimiert und einseitig selbstklebend auf der Rolle, expandiert nach dem Einlegen kontrolliert und temperaturabhängig und füllt die Fuge vollständig aus.AnwendungsbereicheAnschluss- und Bewegungsfugen im Fensterbau, Holzbau und FertigbauFugen im Mauerwerks-, Fachwerk- und BetonbauAbdichtung zwischen unterschiedlichen BauteilenWinddichter Anschluss von Dampfbrems- und Unterdachfolien im DachausbauInnenausbau und wohngesunde Anschlüsse dank sehr niedriger EmissionenBereiche mit erhöhten Brandschutzanforderungen (Baustoffklasse B1)Durch die Vorkomprimierung lässt sich das Band auch nachträglich in bereits bestehende Fugen einbringen.Eigenschaften im EinsatzDie Schlagregendichtheit von mindestens 600 Pa nach DIN EN 1027, geprüft durch die MPA Hannover, hält Schlagregen und Zugluft auch bei hoher Windlast zuverlässig fern. Der Fugendurchlasskoeffizient von an < 1,0 m³/[h·m·(daPa)2/3] nach DIN EN 12114 belegt die Luftdichtheit der Fuge. Freibewitterungsversuche bestätigen die Dichtheit über mehr als 15 Jahre; künstlich beträgt die Witterungsbeständigkeit mehr als 10 Jahre. Bei fachgerechter Verarbeitung und Verwendung aller HANNO-Systemkomponenten gilt eine Funktionsgewährleistung von 15 Jahren.Mit einem sd-Wert < 0,5 m nach DIN EN ISO 12572 ist das Band diffusionsoffen und anstrichverträglich: Feuchtigkeit kann austrocknen, Überstreichen ist möglich. Die Baustoffklasse B1 (schwerentflammbar) nach DIN 4102-1 erweitert den Einsatz auf Bereiche mit erhöhten Brandschutzanforderungen. Das Fugenschalldämm-Maß RS,W nach ift SC-01/2:2002-09 liegt bei 42 dB in einfacher und bis zu 59 dB in doppelter Verlegung. Die Temperaturbeständigkeit reicht von –30 °C bis +100 °C, kurzfristig bis +130 °C, die Wärmeleitfähigkeit beträgt λ = 0,0412 W/(m·K) nach DIN EN 12667. Die Verträglichkeit mit angrenzenden Baustoffen nach DIN 18542 ist erfüllt. Mit EMICODE EC1PLUS ist das Band sehr emissionsarm. Es ist nach vorliegenden Daten kein Gefahrstoff und nicht einstufungspflichtig gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP). Weitere Bänder finden Sie in der Kategorie Fugendichtbänder.Verarbeitung und GrößenwahlMaßgeblich für die Auswahl ist die tatsächliche, maximale Fugenbreite – nach ihr richtet sich die Typenbezeichnung, etwa 15/5-10 für 15 mm Fugentiefe und 5 bis 10 mm Fugenbreite. Wählen Sie das Band so, dass Ihre Fugenbreite innerhalb des angegebenen Einsatzbereichs liegt, und lassen Sie es an beiden Enden jeweils rund 2 cm überstehen. Das Band wird niemals gedehnt, da es sonst seine Rückstellkraft und damit die Dichtwirkung verliert. Bei Kreuz- und T-Fugen verlegen Sie zuerst das senkrechte, durchgehende Band. Die Lagerstabilität beträgt bis zu 24 Monate ab Produktionsdatum.TypFugentiefeEinsatzbereich FugenbreiteLauflänge je Rolle15/1,5-2,515 mm1,5 – 2,5 mm24 m15/2-415 mm2 – 4 mm20 m15/3-715 mm3 – 7 mm15 m15/5-1015 mm5 – 10 mm10 m15/7-1215 mm7 – 12 mm7,5 m20/8-1520 mm8 – 15 mm5 mDie angegebenen Laufmeter sind Mindestwerte der Standardrolle. Diese Bänder werden in der XL-Ausführung mit längerer Rolle geliefert und bringen damit mehr Laufmeter je Einheit: mehr Fuge pro Kauf, seltenere Rollenwechsel und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis je Meter. Bandtyp und alle technischen Werte bleiben identisch. Das Band ist in Grau ausgeführt und trägt die Europäische Technische Bewertung ETA 06/0083; die Fremdüberwachung erfolgt durch ift Rosenheim und MPA Hannover, das Produkt trägt das RAL-Gütezeichen.Abgrenzung: BG1 oder BG1-MDas HANNO Band BG1 deckt den Großteil aller Fassaden- und Fensteranschlussfugen ab und liefert für die üblichen Fugen im Fenster- und Fassadenbau die geforderte Dichtheit. Für sehr große Fugenbreiten oder besonders hohe Schlagregenbelastung steht zusätzlich das BG1-M mit innenliegender Funktionsmembran zur Verfügung, das im Hurricane-Test Winddrücken bis 9000 Pa standhielt. Das BG1-M ist bei Bedarf auf Anfrage erhältlich.
Inhalt: 24 Meter (0,69 € / 1 Meter)
Multifunktionsband für die direkt bewitterte Fensteranschlussfuge Das Hannoband 3E Basic BG1 dichtet direkt bewitterte Fensteranschlussfugen nach DIN 18542 MF1 ab – schlagregendicht ab 600 Pa und luftdicht. Im Gegensatz zum verdeckt eingesetzten 3E Basic ist die BG1-Variante witterungsbeständig und für die direkt bewitterte Fuge ausgelegt. Sie dichtet alle Funktionsebenen des Fensteranschlusses mit einem Band ab: außen schlagregendicht, in der Mitte dämmend, innen luftdicht. Der vorkomprimierte Polyurethanschaum mit Acrylat-Imprägnierung geht nach dem Verkleben selbsttätig auf. Über die einseitige Selbstklebefläche fixieren Sie das Band ohne zusätzlichen Kleber am Blendrahmen. Wann nehme ich das 3E Basic BG1 – und wann das 3E Basic? Das 3E Basic BG1 wählen Sie, wenn die Fensteranschlussfuge direkt der Witterung ausgesetzt ist. Es ist nach DIN 18542 in der Beanspruchungsgruppe MF1 geprüft und dauerhaft witterungsbeständig. Für verdeckte, durch andere Bauteile geschützte Fugen genügt das günstigere 3E Basic der Gruppe MF2. So wählen Sie je Einbausituation die passende und wirtschaftliche Variante. Wie funktioniert die feuchteadaptive Membran? Die integrierten Funktionsmembranen passen ihren Diffusionswiderstand an die Feuchtelage an (µ-Wert 10 bis 47). Auf der Seite mit höherer Diffusionsbelastung bauen sie eine Sperrwirkung auf, nach innen bleibt der Aufbau diffusionsoffener. Dadurch trocknet die Fuge aktiv aus und bleibt dauerhaft trocken. Dieses Feuchtemanagement schützt die Anschlussfuge vor Bauschäden und unterstützt die Langlebigkeit der Konstruktion. Das Band erreicht ein bewertetes Fugenschalldämm-Maß von 59 dB (nicht verputzt) und einen Fugendurchlasskoeffizienten aₙ < 0,1 nach EN 12114. Es ist schwer entflammbar nach Baustoffklasse B1 (DIN 4102), sehr emissionsarm nach EMICODE EC1PLUS und wird durch die MPA Hannover geprüft. Die Applikation erfolgt bei +5 bis +30 °C; bei über +20 °C kühlen Sie das Band vor, bei Kälte wärmen Sie es an.
Inhalt: 11.7 Meter (4,78 € / 1 Meter)
Das Hannoband 3E UA ist ein vorkomprimiertes Multifunktionsband aus imprägniertem PU-Weichschaum mit feuchteadaptiven Funktionsmembranen und Acrylat-Imprägnierung, das speziell für die untere Fensteranschlussfuge entwickelt wurde. Es richtet sich an Fenster- und Fassadenbauer, die diese kritische Fuge nach DIN 18542:2020 MF2 abdichten müssen. Nach dem Verkleben geht der Schaum selbsttätig auf und füllt die Fuge dauerhaft aus.AnwendungsbereicheDer untere Anschluss ist die kritischste Stelle des Fensters: Hier sind Lasten abzutragen und Wasser muss sicher ausgeleitet werden. Das 3E UA setzen Sie gezielt für die untere Fensteranschlussfuge ein, für die es konzipiert ist. Zur Lastabtragung in den Baukörper ist eine Verschraubung erforderlich, die die Kräfte definiert weiterleitet – das Dichtband selbst übernimmt keine tragende Funktion. Es dichtet außen schlagregendicht, in der Mitte dämmend und innen luftdicht ab. Die gelieferte Ausführung Type 30/6-15 deckt einen Fugenbreitenbereich von 6–15 mm bei 30 mm Fugentiefe ab und wird auf Rollen zu 7 Metern geliefert. Weitere Fugentiefen (30 / 35 / 40 mm) und Fugenbreiten (4–9, 6–15, 10–20, 15–30 mm) sind auf Anfrage erhältlich. Das Band ist einseitig selbstklebend und in Anthrazit ausgeführt. Weitere Bänder finden Sie in der Kategorie Multifunktionsbänder.Eigenschaften im EinsatzDie Abdichtung erreicht nach DIN 18542 die Beanspruchungsgruppe MF2: schlagregendicht ab ≥ 600 Pa nach EN 1027 und luftdicht mit aₙ < 0,1 m³/(h·m·(daPa)^2/3) nach EN 12114, geprüft durch die MPA Hannover. Die integrierten feuchteadaptiven Funktionsmembranen passen ihren Diffusionswiderstand an die Feuchtelage an (µ = 10–47 nach EN ISO 12572): Außen bauen sie eine Sperrwirkung auf, nach innen bleibt der Aufbau diffusionsoffener. Dadurch trocknet die Anschlussfuge aktiv aus und der empfindliche Bereich unter der Fensterbank bleibt vor Feuchteschäden geschützt.Mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ ≤ 0,0417 W/mK (DIN 18542) trägt das Band zur Wärme- und Schalldämmung der Fuge bei. Es entspricht der Baustoffklasse B2 nach DIN 4102-2 bzw. Klasse E nach EN 13501, ist temperaturbeständig von -30 °C bis +60 °C und sehr emissionsarm nach EMICODE EC1PLUS. Die Verträglichkeit mit angrenzenden Baustoffen ist nach DIN 18542 gegeben; das Produkt ist konform zu REACH, RoHS2/3 und POP und kein Gefahrstoff im Sinne der Gefahrstoffverordnung. Die Lagerfähigkeit beträgt 12 Monate, trocken bei Raumtemperatur.VerarbeitungDas Band ist witterungsunabhängig und ganzjährig montierbar. Die Verarbeitung erfolgt bei +5 bis +30 °C; ab +20 °C kühlen Sie die Rolle vor der Montage vor. Eine Dichtheitsprüfung sollten Sie erst etwa vier Wochen nach fachgerechter Montage vornehmen, damit sich der Schaum vollständig zurückgestellt hat.AbgrenzungFür Bewegungsfugen im Fassadenbereich ist das 3E UA nicht vorgesehen; dort setzen Sie ein Band der Beanspruchungsgruppe 1 nach DIN 18542 ein, etwa das Hannoband 600. Für den unteren Anschluss empfiehlt Hanno alternativ das Folienband DUO oder DUO Easy. So kombinieren Sie je Einbausituation das passende Abdichtungsprodukt.
Inhalt: 7 Meter (3,12 € / 1 Meter)
Das Hannoband 600 ist ein vorkomprimiertes Fugendichtband der Beanspruchungsgruppe BG1 nach DIN 18542 für die bewitterte Anschluss- und Bewegungsfuge im Außenbereich. Es dichtet schlagregendicht, luftdicht und schwer entflammbar ab und richtet sich an Verarbeiter im Fensterbau, Holzbau, Fertigbau sowie im Mauerwerks- und Betonbau.Als aktueller BG1-Nachfolger löst das Hannoband 600 die früheren Bänder Hannoband BG1 und BG2 ab und deckt beide Einsatzfälle mit einer Einstufung ab. Die Prüfung erfolgt in der höchsten Beanspruchungsgruppe BG1; damit erfüllt das Band zugleich die Anforderungen der niedrigeren Gruppe BG2 vollständig. Wer bisher BG1 für die direkt bewitterte und BG2 für die gering bewitterte Fuge einsetzte, greift jetzt zu einem Band für beide Anwendungen auf dem aktuellen Prüfstand der MPA Hannover.AnwendungsbereicheBewitterte Anschluss- und Bewegungsfugen im FensterbauHolzbau, Fertigbau sowie Mauerwerks- und BetonbauDirekt bewitterte Fugen (bisheriger BG1-Einsatz) und gering bewitterte Fugen (bisheriger BG2-Einsatz)Das Band besteht aus Polyurethanweichschaum mit Acrylat-Dispersionsimprägnierung und ist grau. Die Fugenflanken sollten sauber, tragfähig und weitgehend parallel sein.Eigenschaften im EinsatzDas Band ist nach DIN 18542 in Gruppe BG1 geprüft und schlagregendicht bis 600 Pa (EN 1027) sowie luftdicht mit aₙ < 1 m³/(h·m·(daPa)^2/3) (EN 12114). Es ist schwer entflammbar der Baustoffklasse B1 nach DIN 4102-1 und erfüllt damit erhöhte Brandschutzanforderungen. Geprüft und fremdüberwacht wird es durch die MPA Hannover und das DIBt.Mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,0412 W/mK (EN 12667) und einem diffusionsoffenen Aufbau mit sd < 0,5 m (EN ISO 12572) trägt das Band zur wärmebrückenarmen und feuchtesicheren Anschlussfuge bei. Es ist temperaturbeständig von -30 °C bis +100 °C und sehr emissionsarm nach EMICODE EC1PLUS. Die Verträglichkeit mit angrenzenden Baustoffen ist nach DIN 18542 erfüllt; das Band ist konform zu REACH, RoHS2/3 und POP und kein Gefahrstoff im Sinne der Gefahrstoffverordnung. Die einseitige Selbstklebung fixiert das Band ohne zusätzlichen Kleber, der vorkomprimierte Schaum geht nach dem Verkleben selbsttätig auf und füllt die Fuge dauerhaft aus. Die Lagerstabilität beträgt 24 Monate ab Produktionsdatum.VerarbeitungDas Abdeckpapier abschnittsweise auf etwa 20 bis 30 cm entfernen und das Band 1 bis 2 mm rückversetzt und kantenparallel in die Fuge legen. Die Klebeschicht an eine Fugenflanke andrücken und zügig unter leichter Stauchung weiterarbeiten. Das Band niemals dehnen, da es sonst seine Rückstellkraft verliert. Das verzögerte Rückstellverhalten gibt Zeit für die genaue Positionierung.Typen und AbmessungenDas Band wird je nach Fugenmaß in mehreren Typen geliefert, vorkomprimiert auf Rollen und einseitig selbstklebend. Weitere Abmessungen auf Anfrage.TypeFugenbreiteFugentiefeRollenlänge15/1,5-2,51,5–2,5 mm15 mm12 m15/2-42–4 mm15 mm12 m15/3-73–7 mm15 mm7,5 m15/4-94–9 mm15 mm7,5 m15/5-125–12 mm15 mm5 m20/7-157–15 mm20 mm4,3 mFür Planer, Architekten und Verarbeiter bietet die BG1-Einstufung nach DIN 18542 eine belastbare Grundlage für den geregelten Fugenanschluss. Weitere Produkte finden Sie in der Kategorie Fugendichtbänder sowie bei den Multifunktionsbändern von HANNO.
Inhalt: 12 Meter (0,52 € / 1 Meter)
Das Sikadur-Combiflex TF Tape ist ein Dichtband aus thermoplastischem Elastomer (TPE) in Grau zur dauerhaften Abdichtung von Arbeitsfugen, Dehnfugen und Rissen im Betonbau. Das Band wird nicht in die Fuge gepresst, sondern als Brücke darüber gelegt und beidseitig mit dem Systemkleber Sikadur-Combiflex® CF Adhesive kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden. Es richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Fachbetriebe der Bauwerksabdichtung, die Fugen und Risse gegen drückendes Wasser sichern müssen.AnwendungsbereicheAbdichtung von Arbeitsfugen, Dehnfugen und Rissen in BetonAnschluss Neu an Alt: Überbrückung der Fuge zwischen Bestands- und NeubetonRohrdurchführungen sowie Anschlüsse an Stahl und BetonInnenabdichtung von Kellern als Innenwanne, wenn von außen kein Zugang mehr bestehtBauteile mit Kontakt zu Abwässern und Jauche, etwa in KläranlagenDas System ist für positiven und negativen Wasserdruck geprüft und verfügt über allgemein bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (abP) der MPA NRW für Arbeits- und Dehnfugen. Es ist zudem radondicht und schützt Innenräume damit auch gegen das Bodengas.Eigenschaften im EinsatzMit einer Reißdehnung über 400 % (DIN 53504) nimmt das Band Bewegungen in alle Richtungen auf, ohne zu reißen – geeignet für Setzungsrisse und dynamisch belastete Fugen. Der Weiterreißwiderstand von über 600 N/cm (DIN 53362) sichert die mechanische Robustheit auf der Baustelle. Das Material ist im Temperaturbereich von -30 °C bis +90 °C beständig, witterungs- und alterungsbeständig und zeigt nach der UV-Prüfung keine Risse (5000 h nach SIA 280-10). Das Brandverhalten ist der Klasse E nach EN 13501-1 zugeordnet.Das Band ist in zwei Dicken verfügbar: Typ 1 (1 mm) für Arbeitsfugen und Risse mit geringer Bewegung, Typ 2 (2 mm) für Dehnfugen mit großer Bewegung sowie Risse. Zusätzlich stehen mehrere Bandbreiten von 100 mm bis 2000 mm zur Verfügung, sodass sich das passende Format zur Fugenbreite und zur erwarteten Verformung wählen lässt. Geliefert wird auf Rollen mit 20 Meter Länge.VerarbeitungDas TPE-Material ist mit Heißluft thermisch verschweißbar. Stöße, Ecken und T-Stücke lassen sich zu einer homogenen, durchgehenden Abdichtung verbinden, ohne Schwachstellen durch Überlappungskleber. Formteile und Teilsysteme werden werksseitig vorgefertigt; bauseitig sind ausschließlich Stumpfverbindungen zulässig. Der Untergrund muss nach geeigneter Vorbereitung, etwa durch Schleifen, eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen und wasserundurchlässige Eigenschaften besitzen – andernfalls ist die Fugenabdichtung mit einer flächigen Abdichtung zu kombinieren. Das Band ist systemgebunden und zwingend mit Sikadur-Combiflex® CF Adhesive zu verarbeiten. Weiteres Zubehör findet sich in den Kategorien Fugenbänder und Dichtungsprofile und Bänder & Schnüre.AbgrenzungFür Fugen mit geringer Bewegung genügt der Typ 1 (1 mm), für stark bewegte Dehnfugen ist der Typ 2 (2 mm) vorgesehen. Bei nicht wasserundurchlässigen Untergründen reicht die reine Fugenabdichtung nicht aus und ist um eine flächige Abdichtung zu ergänzen.
Inhalt: 20 Meter (0,00 € / 1 Meter)
Der Sikadur-Combiflex® CF Kleber Normal ist der 2-Komponenten-Systemkleber auf Epoxidharzbasis, mit dem die Sikadur-Combiflex® TF Dichtstreifen dauerhaft und druckwasserdicht mit dem Bauwerk verbunden werden. Der thixotrope Klebstoff ist standfest und läuft dank thixotroper Einstellung auch an vertikalen Wänden und über Kopf nicht ab. Er richtet sich an Betoninstandsetzer, Abdichtungsfachbetriebe und Bauunternehmen, die Arbeits-, Sollriss- und Dehnfugen zuverlässig abdichten.AnwendungsbereicheDer Kleber ist zwingend erforderlich für das Verlegen der Sikadur-Combiflex® TF Dichtstreifen und arbeitet ausschließlich in diesem System. Typische Einsatzfälle:Abdichtung von Arbeits-, Sollriss- und Dehnfugen in WU-BetonbauteilenAnschluss- und Übergangsfugen an Bestandsbauteile (Neu an Alt)Kläranlagen und landwirtschaftliche Bauten – der ausgehärtete Kleber ist beständig gegen Jauche, Gülle und AbwässerKellerräume mit hohem SicherheitsbedarfAls Untergründe kommen Beton, Stahl und Mauerwerk in Frage. Passende Systembauteile finden Sie unter Fugenbänder und Dichtungsprofile, ergänzende Produkte unter Reparaturmörtel für Beton.Eigenschaften im EinsatzDas 2-Komponenten-Epoxidharz wird im Mischungsverhältnis A : B = 2 : 1 (Gewichtsteile) angemischt und hat eine Dichte im gemischten Zustand von ca. 1,50 kg/l. Die Mischkontrolle erfolgt über den Farbumschlag: Komponente A ist Weiß, Komponente B ist Dunkelgrau – erst ein homogenes Hellgrau ohne Schlieren zeigt an, dass der Kleber einsatzbereit ist. So lässt sich ein Mischfehler direkt am Gebinde erkennen.Auf fachgerecht vorbereitetem Beton (geschliffen oder gestrahlt) erreicht der Kleber eine Haftzugfestigkeit von über 4 N/mm² bei 100 % Betonbruch – der Untergrund versagt also vor der Klebeverbindung. Auf Sa 2,5 gestrahltem Stahl liegt die Haftzugfestigkeit bei über 10 N/mm². Nach 7 Tagen erreicht er bei +23 °C eine Druckfestigkeit von ca. 50 N/mm². Auf entsprechend vorbereitetem Beton ist keine Grundierung erforderlich; er haftet primerlos auf Beton, Stahl und Mauerwerk. Der ausgehärtete Kleber ist zudem beständig gegen Salze.VerarbeitungVerarbeitet wird im Sandwich-Verfahren: Der Kleber wird beidseitig der Fuge aufgetragen, der Dichtstreifen eingebettet und anschließend nochmals mit Kleber überarbeitet. Der Untergrund sollte eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen, um die volle Leistungsfähigkeit des Systems sicherzustellen. Der Typ Normal ist für Verarbeitungstemperaturen von +5 °C bis +30 °C ausgelegt. Bei +23 °C beträgt die Topfzeit ca. 50 Minuten – Zeit genug, um auch komplexe Details sorgfältig abzudichten. Der Verbrauch liegt bei einem 1-mm-Band je nach Bandbreite bei ca. 0,7–1,2 kg/m. Der Kleber wird in vordosierten Einweggebinden zu 4 kg und 9 kg (Komponente A + B) geliefert.AbgrenzungDer Typ Normal deckt den Temperaturbereich +5 °C bis +30 °C ab. Für andere Verarbeitungsbedingungen führt Sika mit dem Typ Rapid eine weitere Ausführung des CF Klebers. Bei anderen Untergründen als Beton ist die Eignung vorab zu prüfen.
Inhalt: 4 Kilogramm (0,25 € / 1 Kilogramm)
Die Sikadur-Combiflex® TF Außenecke Typ A ist ein werkseitig vorgeformtes Formteil (90°) aus thermoplastischem Elastomer (TPE) für das Sikadur-Combiflex® TF Fugenabdichtungssystem. Sie schließt Innen- und Außenecken sowie geometrisch komplexe Boden-Wand-Anschlüsse faltenfrei ab und richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Abdichtungsfachbetriebe, die an der kritischsten Stelle jeder Abdichtung – der Ecke – auf Nummer sicher gehen.AnwendungsbereicheEingesetzt wird die Fertigecke überall dort, wo Wände aufeinandertreffen oder Boden-Wand-Anschlüsse ausgebildet werden müssen. Typische Einsatzfälle sind Kellerabdichtungen, Behälterbau und Tunnel sowie die streifenförmige Fugenabdichtung in WU-Betonbauteilen. Als Gegenstück zur Außenecke (Typ A) steht der Inneneckentyp I zur Verfügung, sodass sich beide Eckvarianten (90° außen bzw. innen) je nach Bauteilgeometrie kombinieren lassen. Weiteres finden Sie in den Kategorien Fugenbänder und Dichtungsprofile und Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme.Eigenschaften im EinsatzDas Formteil besteht aus demselben TPE-Werkstoff wie das Combiflex-Band und verbindet sich damit homogen. Der Werkstoff ist hochflexibel und nimmt Bewegungen der Baukörper in alle drei Dimensionen auf, ohne dass an der Ecke Spannungen entstehen. Die vorgeformte Geometrie liefert eine passgenaue Abdichtung ohne Hohlräume oder Falten, durch die Wasser wandern könnte – ein Risiko, das beim händischen Formen eines flachen Bandes in der 90°-Ecke stets besteht. Das Material ist beständig gegen Wurzeln, dauerhaften Wasserdruck und Witterung; der Einsatzbereich reicht von −30 °C bis +90 °C. Als Teil des mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (abP) der MPA NRW zertifizierten Sikadur-Combiflex® TF Systems ist die Abdichtung für positiven wie negativen Wasserdruck geprüft.VerarbeitungDie Ecke ist auf das Sikadur-Combiflex® TF Band mit 200 mm Breite und 2 mm Dicke abgestimmt. Sie wird in das frische Bett aus Sikadur-Combiflex® CF Adhesive eingelegt und an den Schenkeln mittels Heißluftschweißung mit dem laufenden Anschlussband verbunden. Für die volle Leistungsfähigkeit muss der Untergrund fest, sauber, tragfähig und wasserundurchlässig sein und eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen; ein Primer ist nicht erforderlich. So entsteht kein aufwendiges Zuschneiden und Formen auf der Baustelle, sondern eine reproduzierbar dichte Ecke.LieferformDie Fertigecken werden im Karton zu 10 Stück geliefert.
Das Soudal SWS Vario Extra-i ist eine vollflächig klebende, feuchtigkeitsregulierende Fensteranschlussfolie zur luft- und wasserdichten Versiegelung von Anschlussfugen an Fenstern, Türen und Platten. Sie richtet sich an Verarbeiter, die Bauanschlüsse dauerhaft dicht ausführen müssen. Der variable SD-Wert passt sich den jahreszeitlichen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an, ermöglicht so den Feuchtigkeitsaustausch in beide Richtungen und hält die Anschlussfuge ganzjährig trocken.AnwendungsbereicheDie Folie ist für den Innen- und Außenbereich geeignet und deckt typische Anschlusssituationen im Fenster-, Fassaden- und Trockenbau ab:Abdichtung von Fensteranschlüssen und TürschwellenInnenseiten massiver Wände und Außenseiten von KaltfassadenAußenseite der Innenschale vor dem Aufbringen der FassadendämmungFensterbauer und Tischler setzen die Folie für luftdichte Fensterinstallationen und zur Abdichtung von Türrahmen ein. Dachdecker verwenden sie für Anschlüsse an Dachfenstern und zur Abdichtung unter Dachziegeln, Fassadenbauer zum Schutz von Fassadenelementen gegen Witterungseinflüsse. Trockenbauer dichten damit Gipskartonplatten und Trennwände ab, Heizungs- und Sanitärtechniker Rohrdurchführungen gegen Feuchtigkeitseintritt und Kondensation.Eigenschaften im EinsatzDas Trägermaterial besteht aus synthetischem Faservlies. Der Wasserdampfdurchgang (Sd-Wert) nach EN ISO 12572 ist variabel und liegt je nach mittlerer Luftfeuchtigkeit zwischen 0,03 m (dampfoffen) und 15 m (dampfsperrend) – das verbessert die Trocknungswirkung der Fuge. Die Luftdurchlässigkeit in Fugen nach EN 1026 beträgt a ~ 0 m³/(h·m·(daPa)ⁿ), die Schlagregendichtheit in Fugen nach EN 1027 ≤ 1050 Pa. Die Folie ist im Einbau von -40 °C bis +80 °C temperaturbeständig und unbedeckt mindestens sechs Monate UV- und witterungsbeständig. Die Reaktion auf Feuer ist nach EN 13501-1 in Klasse E (normal entflammbar) eingestuft. Das Produkt ist überstreichbar und beklebbar und weist eine hohe Reißfestigkeit auf. Die Folie entspricht DIN 4108 und den RAL-Empfehlungen zur Fenstermontage.VerarbeitungDie Verarbeitungstemperatur reicht von -5 °C bis +45 °C. Die Untergründe müssen sauber, trocken sowie frei von Staub und Fett sein; für poröse Oberflächen empfiehlt sich eine Vorbehandlung mit Soudal Primer. Nach dem Abziehen der Schutzfolie wird die Folie mit dem druckempfindlichen Klebestreifen auf dem Fensterprofil positioniert und fest angedrückt; die gegenüberliegende, vollflächig selbstklebende Schicht haftet am Rohbau. An Ecken ist zusätzliches Material einzuplanen, das dicht und faltenfrei anzuarbeiten ist. Anschließend kann die Folie nach Bedarf überstrichen oder überklebt werden.LieferformenDie weiße Folie wird auf 30-Meter-Rollen geliefert und ist in den Breiten 70 mm, 100 mm und 140 mm verfügbar.
Inhalt: 30 Meter (1,75 € / 1 Meter)
Das Soudal SWS Vario Extra-i ist eine vollflächig klebende, feuchtigkeitsregulierende Fensteranschlussfolie zur luft- und wasserdichten Versiegelung von Anschlussfugen an Fenstern, Türen und Platten. Sie richtet sich an Verarbeiter, die Bauanschlüsse dauerhaft dicht ausführen müssen. Der variable SD-Wert passt sich den jahreszeitlichen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an, ermöglicht so den Feuchtigkeitsaustausch in beide Richtungen und hält die Anschlussfuge ganzjährig trocken.AnwendungsbereicheDie Folie ist für den Innen- und Außenbereich geeignet und deckt typische Anschlusssituationen im Fenster-, Fassaden- und Trockenbau ab:Abdichtung von Fensteranschlüssen und TürschwellenInnenseiten massiver Wände und Außenseiten von KaltfassadenAußenseite der Innenschale vor dem Aufbringen der FassadendämmungFensterbauer und Tischler setzen die Folie für luftdichte Fensterinstallationen und zur Abdichtung von Türrahmen ein. Dachdecker verwenden sie für Anschlüsse an Dachfenstern und zur Abdichtung unter Dachziegeln, Fassadenbauer zum Schutz von Fassadenelementen gegen Witterungseinflüsse. Trockenbauer dichten damit Gipskartonplatten und Trennwände ab, Heizungs- und Sanitärtechniker Rohrdurchführungen gegen Feuchtigkeitseintritt und Kondensation.Eigenschaften im EinsatzDas Trägermaterial besteht aus synthetischem Faservlies. Der Wasserdampfdurchgang (Sd-Wert) nach EN ISO 12572 ist variabel und liegt je nach mittlerer Luftfeuchtigkeit zwischen 0,03 m (dampfoffen) und 15 m (dampfsperrend) – das verbessert die Trocknungswirkung der Fuge. Die Luftdurchlässigkeit in Fugen nach EN 1026 beträgt a ~ 0 m³/(h·m·(daPa)ⁿ), die Schlagregendichtheit in Fugen nach EN 1027 ≤ 1050 Pa. Die Folie ist im Einbau von -40 °C bis +80 °C temperaturbeständig und unbedeckt mindestens sechs Monate UV- und witterungsbeständig. Die Reaktion auf Feuer ist nach EN 13501-1 in Klasse E (normal entflammbar) eingestuft. Das Produkt ist überstreichbar und beklebbar und weist eine hohe Reißfestigkeit auf. Die Folie entspricht DIN 4108 und den RAL-Empfehlungen zur Fenstermontage.VerarbeitungDie Verarbeitungstemperatur reicht von -5 °C bis +45 °C. Die Untergründe müssen sauber, trocken sowie frei von Staub und Fett sein; für poröse Oberflächen empfiehlt sich eine Vorbehandlung mit Soudal Primer. Nach dem Abziehen der Schutzfolie wird die Folie mit dem druckempfindlichen Klebestreifen auf dem Fensterprofil positioniert und fest angedrückt; die gegenüberliegende, vollflächig selbstklebende Schicht haftet am Rohbau. An Ecken ist zusätzliches Material einzuplanen, das dicht und faltenfrei anzuarbeiten ist. Anschließend kann die Folie nach Bedarf überstrichen oder überklebt werden.LieferformenDie weiße Folie wird auf 30-Meter-Rollen geliefert und ist in den Breiten 70 mm, 100 mm und 140 mm verfügbar.
Inhalt: 30 Meter (2,65 € / 1 Meter)
Das Soudal SWS Vario Extra-i ist eine vollflächig klebende, feuchtigkeitsregulierende Fensteranschlussfolie zur luft- und wasserdichten Versiegelung von Anschlussfugen an Fenstern, Türen und Platten. Sie richtet sich an Verarbeiter, die Bauanschlüsse dauerhaft dicht ausführen müssen. Der variable SD-Wert passt sich den jahreszeitlichen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an, ermöglicht so den Feuchtigkeitsaustausch in beide Richtungen und hält die Anschlussfuge ganzjährig trocken.AnwendungsbereicheDie Folie ist für den Innen- und Außenbereich geeignet und deckt typische Anschlusssituationen im Fenster-, Fassaden- und Trockenbau ab:Abdichtung von Fensteranschlüssen und TürschwellenInnenseiten massiver Wände und Außenseiten von KaltfassadenAußenseite der Innenschale vor dem Aufbringen der FassadendämmungFensterbauer und Tischler setzen die Folie für luftdichte Fensterinstallationen und zur Abdichtung von Türrahmen ein. Dachdecker verwenden sie für Anschlüsse an Dachfenstern und zur Abdichtung unter Dachziegeln, Fassadenbauer zum Schutz von Fassadenelementen gegen Witterungseinflüsse. Trockenbauer dichten damit Gipskartonplatten und Trennwände ab, Heizungs- und Sanitärtechniker Rohrdurchführungen gegen Feuchtigkeitseintritt und Kondensation.Eigenschaften im EinsatzDas Trägermaterial besteht aus synthetischem Faservlies. Der Wasserdampfdurchgang (Sd-Wert) nach EN ISO 12572 ist variabel und liegt je nach mittlerer Luftfeuchtigkeit zwischen 0,03 m (dampfoffen) und 15 m (dampfsperrend) – das verbessert die Trocknungswirkung der Fuge. Die Luftdurchlässigkeit in Fugen nach EN 1026 beträgt a ~ 0 m³/(h·m·(daPa)ⁿ), die Schlagregendichtheit in Fugen nach EN 1027 ≤ 1050 Pa. Die Folie ist im Einbau von -40 °C bis +80 °C temperaturbeständig und unbedeckt mindestens sechs Monate UV- und witterungsbeständig. Die Reaktion auf Feuer ist nach EN 13501-1 in Klasse E (normal entflammbar) eingestuft. Das Produkt ist überstreichbar und beklebbar und weist eine hohe Reißfestigkeit auf. Die Folie entspricht DIN 4108 und den RAL-Empfehlungen zur Fenstermontage.VerarbeitungDie Verarbeitungstemperatur reicht von -5 °C bis +45 °C. Die Untergründe müssen sauber, trocken sowie frei von Staub und Fett sein; für poröse Oberflächen empfiehlt sich eine Vorbehandlung mit Soudal Primer. Nach dem Abziehen der Schutzfolie wird die Folie mit dem druckempfindlichen Klebestreifen auf dem Fensterprofil positioniert und fest angedrückt; die gegenüberliegende, vollflächig selbstklebende Schicht haftet am Rohbau. An Ecken ist zusätzliches Material einzuplanen, das dicht und faltenfrei anzuarbeiten ist. Anschließend kann die Folie nach Bedarf überstrichen oder überklebt werden.LieferformenDie weiße Folie wird auf 30-Meter-Rollen geliefert und ist in den Breiten 70 mm, 100 mm und 140 mm verfügbar.
Inhalt: 30 Meter (1,39 € / 1 Meter)
Aufbau der Abklebesysteme
Fugenbänder und Dichtungsprofile in dieser Kategorie sind streifenförmige Abklebesysteme. Sie bestehen aus einem flexiblen Dichtband und einem Systemkleber auf Epoxidharzbasis, mit dem das Band auf den Untergrund geklebt wird. Das Band überbrückt die Fuge, während der Kleber den kraftschlüssigen und wasserdichten Verbund zum Bauteil herstellt. Ergänzende Formstücke wie die Außenecke des Sikadur-Combiflex TF Systems führen die Abdichtung an Detailpunkten fort.
Werkstoffe und Bandtypen
Die Dichtbänder werden aus thermoplastischem Elastomer (TPE) oder aus flexiblem Polyolefin (FPO) gefertigt. Beide Werkstoffe sind hoch dehnfähig sowie witterungs- und chemikalienbeständig. TPE-Bänder wie das VANDEX Flexband 200/2 und das Sikadur-Combiflex TF Tape lassen sich an den Stößen thermisch verschweißen. Welcher Bandtyp und welche Dicke geeignet sind, richtet sich nach Fugenart, erwarteter Bewegung und Wasserdruck.
| Produkt | Werkstoff | Einsatz | Klebung |
|---|---|---|---|
| VANDEX Flexband 200/2 | TPE | Bewegungs-, Arbeitsfugen und Risse in Beton | 2K-Epoxidkleber, Stöße thermisch verschweißbar |
| Sikadur-Combiflex TF Tape | TPE | Dehn- und Arbeitsfugen in WU-Beton, Risse | Combiflex CF Kleber (2K-Epoxid) |
| VANDEX Konstruband | Abdichtungsband | Konstruktionsfugen und Risse | verklebt |
Untergrund und Verarbeitung
Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein; die Kontaktflächen werden vor dem Verkleben aufgeraut. Beim Sikadur-Combiflex TF System ist eine Haftzugfestigkeit des Untergrunds von mindestens 1,5 N/mm² gefordert. Der Untergrund sollte zudem wasserundurchlässige Eigenschaften aufweisen; ist das nicht gegeben, ist die Fugenabdichtung mit einer flächigen Abdichtung zu kombinieren. Verarbeitungstemperatur und die maximal aufnehmbare Bewegung hängen vom jeweiligen Produkt sowie von Dicke und Breite der unverklebten Dehnzone ab.
Abgrenzung und typische Fehler
Diese aufgeklebten Streifensysteme unterscheiden sich von einbetonierten Fugenbändern, die vor dem Betonieren in die Schalung eingelegt werden. Für einzulegende Profile ist die benachbarte Kategorie der Fugendichtungen die richtige Wahl. Häufige Fehler sind eine zu schmal oder zu breit ausgebildete Dehnzone, das Kombinieren von Band und Kleber verschiedener Systeme sowie eine unzureichende Untergrundvorbereitung.