Reparatur- und Instandsetzungsmörtel
In dieser Kategorie finden Sie mineralische Mörtel für die Instandsetzung von Beton, Mauerwerk und wasserführenden Bauteilen. Das Sortiment reicht vom faserverstärkten Reprofiliermörtel über schwindkompensierte Vergussmörtel bis zum Stopfmörtel, der drückendes Wasser innerhalb weniger Minuten abdichtet. Damit decken Sie Aufgaben von der flächigen Betonreprofilierung über die Behandlung feuchter Wände bis zur punktuellen Leckageabdichtung im Keller- und Abwasserbereich ab.
Welcher Mörtel passt, entscheidet sich an drei Fragen: Steht das Bauteil unter Wasserdruck oder ist es nur kapillar feucht? Muss die Fläche statisch tragen oder befahren werden? Und wie schnell soll das Material abbinden? Danach richten sich Bindemittel, Kornaufbau, Festigkeit und Abbindezeit.
- Belastung: druckwasserbeanspruchtes Bauteil, feuchte Wand oder Verkehrsfläche
- Abbindegeschwindigkeit: Schnellmörtel für kurze Sperrzeiten, Normalmörtel für große Flächen
- Untergrund: Beton, Naturstein, Mauerwerk oder Putz
- Festigkeitsklasse nach EN 1504-3 bei tragender Reprofilierung
- Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme
- Dichtstoffe und Klebstoffe
- Kartuschenpressen und Klebstoffzubehör
- Profi Malerwerkzeug
- Verbindungstechnik
- Aerosole
- Marke - Hersteller
- Blog
Der Sika Mix&Go Universalmörtel ist ein einkomponentiger, kunststoffvergüteter Reparaturmörtel für Kleinreparaturen an Beton, Stein und Mörtel. Er richtet sich an Verarbeiter, die einzelne Fehlstellen schnell und sauber schließen wollen, ohne Eimer und Rührwerk zu bemühen. Das Gebinde ist zugleich Werkzeug: Der stabile Kunststoffbeutel dient als Mischbehälter, in den lediglich die vorgegebene Wassermenge von ca. 0,2 Litern (etwa 200 ml) pro Beutel gegeben wird. Nach kräftigem Durchkneten lässt sich der Mörtel direkt an der perforierten Ecke ausdrücken.AnwendungsbereicheDas Material eignet sich als Mehrzweck- und Flickmörtel für Beton-, Mörtel- und Steinflächen. Typische Einsatzfälle sind das Füllen kleiner Löcher in Betonwänden, das Ausbessern ausgebrochener Stufen sowie das Schließen feiner Risse und tieferer Ausbrüche. Über die mögliche Schichtdicke von 3 bis 40 mm deckt der Mörtel sowohl flache als auch tiefere Fehlstellen ab. Weitere Produkte finden sich in den Kategorien Reparaturmörtel für Beton und Universalmörtel.Eigenschaften im EinsatzDer Mörtel auf Basis von Portlandzement, Polymerpulver und ausgesuchten Zuschlagstoffen haftet zuverlässig auf Beton, Stein und herkömmlichem Mörtel. Dank seiner standfesten Konsistenz bleibt er auch über Kopf an Decken und Wänden stehen, ohne herunterzutropfen. Da er schnellhärtend ist, lässt sich zügig weiterarbeiten. Die Frischmörtelrohdichte liegt bei ca. 2,00 kg/l, die Druckfestigkeit bei ca. 30 N/mm², die Biegezugfestigkeit bei ca. 2 N/mm². Die Körnung beträgt maximal 1,0 mm, was ein feines Oberflächenbild ermöglicht. Ein Beutel mit 1,25 kg ergibt ca. 0,7 Liter Frischmörtel; die Produktfarbe ist grau.VerarbeitungNach dem Anmischen stehen etwa 25 Minuten (bei +20 °C) für die Verarbeitung zur Verfügung – ausreichend Zeit für präzises Arbeiten. Der Untergrund ist vor dem Auftrag mattfeucht vorzunässen, um die bestmögliche Haftung zu erreichen. Aufgetragen wird mit Spachtel oder Kelle. Die angegebene Wassermenge darf nicht überschritten werden. Verarbeitung und Untergrundtemperatur liegen zwischen +5 °C und +30 °C. Der Mörtel enthält Zement und reagiert mit Feuchtigkeit alkalisch; Schutzhandschuhe und Augenschutz sind zu tragen.AbgrenzungDer Mix&Go ist auf Kleinreparaturen und einzelne Fehlstellen ausgelegt. Für großflächige Betoninstandsetzung mit definierten Beanspruchungs- oder Expositionsklassen sowie für statisch relevante Instandsetzungen sind klassengeprüfte Betonersatzsysteme die passendere Wahl.
Inhalt: 1.25 Kilogramm (10,23 € / 1 Kilogramm)
Der SikaBond-126 Maximum Tack Montageklebstoff ist ein einkomponentiger, elastischer Bau- und Montagekleber auf Basis silanterminierter Polymere (STP-Technologie) mit extrem hoher Anfangshaftung. Er ist für Verarbeiter gedacht, die schwere Bauteile horizontal wie vertikal ohne zusätzliche Fixierung ankleben – das angedrückte Bauteil hält sofort, ohne Klebeband, Nägel, Schrauben oder Abstützen.AnwendungsbereicheDer Klebstoff eignet sich für den Innen- und Außenbereich und deckt ein breites Spektrum an Montageaufgaben ab. Typische Einsatzfälle sind Kabelkanäle und andere Kunststoffelemente, Akustikplatten, Fenster-, Tür- und Zierleisten sowie Isolationsmaterialien. Er haftet auf zahlreichen bauüblichen Untergründen wie Beton, Mauerwerk und Ziegelstein, Naturstein, Keramik und Fliesen, Holz, Metall, Hart-PVC und GFK (UP, EP, PU). Da der Kleber mit Polystyrolschaum (Styropor) verträglich ist, lassen sich auch empfindliche Dämmelemente und Zierprofile befestigen, ohne dass das Material angegriffen wird. Weitere passende Produkte finden Sie in der Kategorie Klebstoffe sowie im Bereich Trockenbau / Innenausbau / Montage.Eigenschaften im EinsatzDie extreme Anfangshaftung fixiert schwere Bauteile sofort und ersetzt so die "dritte Hand" auf der Baustelle. Nach dem Ansetzen bleiben rund 10 Minuten Zeit (Hautbildungszeit bei +23 °C) für die Ausrichtung; die Durchhärtung schreitet mit ca. 3 mm pro 24 Stunden voran. Im ausgehärteten Zustand erreicht der Kleber eine Scherfestigkeit von etwa 1,5 N/mm² (bei 3 mm Klebstoffdicke), einen Sekantenzugmodul von rund 2,5 N/mm² (bei 100 % Dehnung), eine Reißdehnung von etwa 300 % (DIN 53 504) und eine Shore-A-Härte von ca. 53 nach 28 Tagen. Die Dichte liegt bei 1,30 kg/l. Die elastische Klebefuge ist witterungsbeständig, alterungsbeständig und UV-stabil und bleibt von -40 °C bis +80 °C temperaturbeständig. Der Klebstoff ist lösemittelfrei, geruchsneutral und nach EMICODE EC1 zertifiziert; zusätzlich schützt er Metalle vor Kontaktkorrosion. Eine 300-ml-Kartusche reicht bei 5 mm Düsendurchmesser für etwa 15 Laufmeter Klebestrang (ca. 20 ml pro Meter).VerarbeitungDer Untergrund muss tragfähig, fest, sauber und trocken sowie frei von Öl, Fett, losen Bestandteilen, Zementschlämmen und Trennmitteln sein. Auf den meisten Untergründen ist der Kleber primerlos anwendbar, was Zeit und Materialkosten spart. Bei hoch beanspruchten Anwendungen, stark belasteten Fugen oder extremer Wetterbelastung empfiehlt sich die Verwendung von Reiniger und Primer; im Zweifelsfall sind Vorversuche durchzuführen. Die Verarbeitungstemperatur liegt zwischen +5 °C und +35 °C. Für eine einwandfreie Aushärtung ist ausreichende Umgebungsfeuchtigkeit erforderlich. Der Montageklebstoff ist in den Farbtönen weiß und schwarz sowie in den Gebindegrößen 300 ml und 600 ml erhältlich.AbgrenzungDer SikaBond-126 ist auf sofortigen Halt und Montageverklebungen ausgelegt. Für Bewegungs- und Anschlussfugen mit definierter zulässiger Gesamtverformung nach ISO 11600 sind dagegen ausgewiesene elastische Fugendichtstoffe die passende Wahl.
Inhalt: 0.6 Liter (30,48 € / 1 Liter)
Der SikaBond-126 Maximum Tack Montageklebstoff ist ein einkomponentiger, elastischer Bau- und Montagekleber auf Basis silanterminierter Polymere (STP-Technologie) mit extrem hoher Anfangshaftung. Er ist für Verarbeiter gedacht, die schwere Bauteile horizontal wie vertikal ohne zusätzliche Fixierung ankleben – das angedrückte Bauteil hält sofort, ohne Klebeband, Nägel, Schrauben oder Abstützen.AnwendungsbereicheDer Klebstoff eignet sich für den Innen- und Außenbereich und deckt ein breites Spektrum an Montageaufgaben ab. Typische Einsatzfälle sind Kabelkanäle und andere Kunststoffelemente, Akustikplatten, Fenster-, Tür- und Zierleisten sowie Isolationsmaterialien. Er haftet auf zahlreichen bauüblichen Untergründen wie Beton, Mauerwerk und Ziegelstein, Naturstein, Keramik und Fliesen, Holz, Metall, Hart-PVC und GFK (UP, EP, PU). Da der Kleber mit Polystyrolschaum (Styropor) verträglich ist, lassen sich auch empfindliche Dämmelemente und Zierprofile befestigen, ohne dass das Material angegriffen wird. Weitere passende Produkte finden Sie in der Kategorie Klebstoffe sowie im Bereich Trockenbau / Innenausbau / Montage.Eigenschaften im EinsatzDie extreme Anfangshaftung fixiert schwere Bauteile sofort und ersetzt so die "dritte Hand" auf der Baustelle. Nach dem Ansetzen bleiben rund 10 Minuten Zeit (Hautbildungszeit bei +23 °C) für die Ausrichtung; die Durchhärtung schreitet mit ca. 3 mm pro 24 Stunden voran. Im ausgehärteten Zustand erreicht der Kleber eine Scherfestigkeit von etwa 1,5 N/mm² (bei 3 mm Klebstoffdicke), einen Sekantenzugmodul von rund 2,5 N/mm² (bei 100 % Dehnung), eine Reißdehnung von etwa 300 % (DIN 53 504) und eine Shore-A-Härte von ca. 53 nach 28 Tagen. Die Dichte liegt bei 1,30 kg/l. Die elastische Klebefuge ist witterungsbeständig, alterungsbeständig und UV-stabil und bleibt von -40 °C bis +80 °C temperaturbeständig. Der Klebstoff ist lösemittelfrei, geruchsneutral und nach EMICODE EC1 zertifiziert; zusätzlich schützt er Metalle vor Kontaktkorrosion. Eine 300-ml-Kartusche reicht bei 5 mm Düsendurchmesser für etwa 15 Laufmeter Klebestrang (ca. 20 ml pro Meter).VerarbeitungDer Untergrund muss tragfähig, fest, sauber und trocken sowie frei von Öl, Fett, losen Bestandteilen, Zementschlämmen und Trennmitteln sein. Auf den meisten Untergründen ist der Kleber primerlos anwendbar, was Zeit und Materialkosten spart. Bei hoch beanspruchten Anwendungen, stark belasteten Fugen oder extremer Wetterbelastung empfiehlt sich die Verwendung von Reiniger und Primer; im Zweifelsfall sind Vorversuche durchzuführen. Die Verarbeitungstemperatur liegt zwischen +5 °C und +35 °C. Für eine einwandfreie Aushärtung ist ausreichende Umgebungsfeuchtigkeit erforderlich. Der Montageklebstoff ist in den Farbtönen weiß und schwarz sowie in den Gebindegrößen 300 ml und 600 ml erhältlich.AbgrenzungDer SikaBond-126 ist auf sofortigen Halt und Montageverklebungen ausgelegt. Für Bewegungs- und Anschlussfugen mit definierter zulässiger Gesamtverformung nach ISO 11600 sind dagegen ausgewiesene elastische Fugendichtstoffe die passende Wahl.
Inhalt: 0.3 Liter (39,37 € / 1 Liter)
Das Sikadur-Combiflex TF Tape ist ein Dichtband aus thermoplastischem Elastomer (TPE) in Grau zur dauerhaften Abdichtung von Arbeitsfugen, Dehnfugen und Rissen im Betonbau. Das Band wird nicht in die Fuge gepresst, sondern als Brücke darüber gelegt und beidseitig mit dem Systemkleber Sikadur-Combiflex® CF Adhesive kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden. Es richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Fachbetriebe der Bauwerksabdichtung, die Fugen und Risse gegen drückendes Wasser sichern müssen.AnwendungsbereicheAbdichtung von Arbeitsfugen, Dehnfugen und Rissen in BetonAnschluss Neu an Alt: Überbrückung der Fuge zwischen Bestands- und NeubetonRohrdurchführungen sowie Anschlüsse an Stahl und BetonInnenabdichtung von Kellern als Innenwanne, wenn von außen kein Zugang mehr bestehtBauteile mit Kontakt zu Abwässern und Jauche, etwa in KläranlagenDas System ist für positiven und negativen Wasserdruck geprüft und verfügt über allgemein bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (abP) der MPA NRW für Arbeits- und Dehnfugen. Es ist zudem radondicht und schützt Innenräume damit auch gegen das Bodengas.Eigenschaften im EinsatzMit einer Reißdehnung über 400 % (DIN 53504) nimmt das Band Bewegungen in alle Richtungen auf, ohne zu reißen – geeignet für Setzungsrisse und dynamisch belastete Fugen. Der Weiterreißwiderstand von über 600 N/cm (DIN 53362) sichert die mechanische Robustheit auf der Baustelle. Das Material ist im Temperaturbereich von -30 °C bis +90 °C beständig, witterungs- und alterungsbeständig und zeigt nach der UV-Prüfung keine Risse (5000 h nach SIA 280-10). Das Brandverhalten ist der Klasse E nach EN 13501-1 zugeordnet.Das Band ist in zwei Dicken verfügbar: Typ 1 (1 mm) für Arbeitsfugen und Risse mit geringer Bewegung, Typ 2 (2 mm) für Dehnfugen mit großer Bewegung sowie Risse. Zusätzlich stehen mehrere Bandbreiten von 100 mm bis 2000 mm zur Verfügung, sodass sich das passende Format zur Fugenbreite und zur erwarteten Verformung wählen lässt. Geliefert wird auf Rollen mit 20 Meter Länge.VerarbeitungDas TPE-Material ist mit Heißluft thermisch verschweißbar. Stöße, Ecken und T-Stücke lassen sich zu einer homogenen, durchgehenden Abdichtung verbinden, ohne Schwachstellen durch Überlappungskleber. Formteile und Teilsysteme werden werksseitig vorgefertigt; bauseitig sind ausschließlich Stumpfverbindungen zulässig. Der Untergrund muss nach geeigneter Vorbereitung, etwa durch Schleifen, eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen und wasserundurchlässige Eigenschaften besitzen – andernfalls ist die Fugenabdichtung mit einer flächigen Abdichtung zu kombinieren. Das Band ist systemgebunden und zwingend mit Sikadur-Combiflex® CF Adhesive zu verarbeiten. Weiteres Zubehör findet sich in den Kategorien Fugenbänder und Dichtungsprofile und Bänder & Schnüre.AbgrenzungFür Fugen mit geringer Bewegung genügt der Typ 1 (1 mm), für stark bewegte Dehnfugen ist der Typ 2 (2 mm) vorgesehen. Bei nicht wasserundurchlässigen Untergründen reicht die reine Fugenabdichtung nicht aus und ist um eine flächige Abdichtung zu ergänzen.
Inhalt: 20 Meter (0,00 € / 1 Meter)
Der Sikadur-Combiflex® CF Kleber Normal ist der 2-Komponenten-Systemkleber auf Epoxidharzbasis, mit dem die Sikadur-Combiflex® TF Dichtstreifen dauerhaft und druckwasserdicht mit dem Bauwerk verbunden werden. Der thixotrope Klebstoff ist standfest und läuft dank thixotroper Einstellung auch an vertikalen Wänden und über Kopf nicht ab. Er richtet sich an Betoninstandsetzer, Abdichtungsfachbetriebe und Bauunternehmen, die Arbeits-, Sollriss- und Dehnfugen zuverlässig abdichten.AnwendungsbereicheDer Kleber ist zwingend erforderlich für das Verlegen der Sikadur-Combiflex® TF Dichtstreifen und arbeitet ausschließlich in diesem System. Typische Einsatzfälle:Abdichtung von Arbeits-, Sollriss- und Dehnfugen in WU-BetonbauteilenAnschluss- und Übergangsfugen an Bestandsbauteile (Neu an Alt)Kläranlagen und landwirtschaftliche Bauten – der ausgehärtete Kleber ist beständig gegen Jauche, Gülle und AbwässerKellerräume mit hohem SicherheitsbedarfAls Untergründe kommen Beton, Stahl und Mauerwerk in Frage. Passende Systembauteile finden Sie unter Fugenbänder und Dichtungsprofile, ergänzende Produkte unter Reparaturmörtel für Beton.Eigenschaften im EinsatzDas 2-Komponenten-Epoxidharz wird im Mischungsverhältnis A : B = 2 : 1 (Gewichtsteile) angemischt und hat eine Dichte im gemischten Zustand von ca. 1,50 kg/l. Die Mischkontrolle erfolgt über den Farbumschlag: Komponente A ist Weiß, Komponente B ist Dunkelgrau – erst ein homogenes Hellgrau ohne Schlieren zeigt an, dass der Kleber einsatzbereit ist. So lässt sich ein Mischfehler direkt am Gebinde erkennen.Auf fachgerecht vorbereitetem Beton (geschliffen oder gestrahlt) erreicht der Kleber eine Haftzugfestigkeit von über 4 N/mm² bei 100 % Betonbruch – der Untergrund versagt also vor der Klebeverbindung. Auf Sa 2,5 gestrahltem Stahl liegt die Haftzugfestigkeit bei über 10 N/mm². Nach 7 Tagen erreicht er bei +23 °C eine Druckfestigkeit von ca. 50 N/mm². Auf entsprechend vorbereitetem Beton ist keine Grundierung erforderlich; er haftet primerlos auf Beton, Stahl und Mauerwerk. Der ausgehärtete Kleber ist zudem beständig gegen Salze.VerarbeitungVerarbeitet wird im Sandwich-Verfahren: Der Kleber wird beidseitig der Fuge aufgetragen, der Dichtstreifen eingebettet und anschließend nochmals mit Kleber überarbeitet. Der Untergrund sollte eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen, um die volle Leistungsfähigkeit des Systems sicherzustellen. Der Typ Normal ist für Verarbeitungstemperaturen von +5 °C bis +30 °C ausgelegt. Bei +23 °C beträgt die Topfzeit ca. 50 Minuten – Zeit genug, um auch komplexe Details sorgfältig abzudichten. Der Verbrauch liegt bei einem 1-mm-Band je nach Bandbreite bei ca. 0,7–1,2 kg/m. Der Kleber wird in vordosierten Einweggebinden zu 4 kg und 9 kg (Komponente A + B) geliefert.AbgrenzungDer Typ Normal deckt den Temperaturbereich +5 °C bis +30 °C ab. Für andere Verarbeitungsbedingungen führt Sika mit dem Typ Rapid eine weitere Ausführung des CF Klebers. Bei anderen Untergründen als Beton ist die Eignung vorab zu prüfen.
Inhalt: 4 Kilogramm (0,25 € / 1 Kilogramm)
Die Sikadur-Combiflex® TF Außenecke Typ A ist ein werkseitig vorgeformtes Formteil (90°) aus thermoplastischem Elastomer (TPE) für das Sikadur-Combiflex® TF Fugenabdichtungssystem. Sie schließt Innen- und Außenecken sowie geometrisch komplexe Boden-Wand-Anschlüsse faltenfrei ab und richtet sich an Betoninstandsetzer, Bauunternehmen und Abdichtungsfachbetriebe, die an der kritischsten Stelle jeder Abdichtung – der Ecke – auf Nummer sicher gehen.AnwendungsbereicheEingesetzt wird die Fertigecke überall dort, wo Wände aufeinandertreffen oder Boden-Wand-Anschlüsse ausgebildet werden müssen. Typische Einsatzfälle sind Kellerabdichtungen, Behälterbau und Tunnel sowie die streifenförmige Fugenabdichtung in WU-Betonbauteilen. Als Gegenstück zur Außenecke (Typ A) steht der Inneneckentyp I zur Verfügung, sodass sich beide Eckvarianten (90° außen bzw. innen) je nach Bauteilgeometrie kombinieren lassen. Weiteres finden Sie in den Kategorien Fugenbänder und Dichtungsprofile und Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme.Eigenschaften im EinsatzDas Formteil besteht aus demselben TPE-Werkstoff wie das Combiflex-Band und verbindet sich damit homogen. Der Werkstoff ist hochflexibel und nimmt Bewegungen der Baukörper in alle drei Dimensionen auf, ohne dass an der Ecke Spannungen entstehen. Die vorgeformte Geometrie liefert eine passgenaue Abdichtung ohne Hohlräume oder Falten, durch die Wasser wandern könnte – ein Risiko, das beim händischen Formen eines flachen Bandes in der 90°-Ecke stets besteht. Das Material ist beständig gegen Wurzeln, dauerhaften Wasserdruck und Witterung; der Einsatzbereich reicht von −30 °C bis +90 °C. Als Teil des mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (abP) der MPA NRW zertifizierten Sikadur-Combiflex® TF Systems ist die Abdichtung für positiven wie negativen Wasserdruck geprüft.VerarbeitungDie Ecke ist auf das Sikadur-Combiflex® TF Band mit 200 mm Breite und 2 mm Dicke abgestimmt. Sie wird in das frische Bett aus Sikadur-Combiflex® CF Adhesive eingelegt und an den Schenkeln mittels Heißluftschweißung mit dem laufenden Anschlussband verbunden. Für die volle Leistungsfähigkeit muss der Untergrund fest, sauber, tragfähig und wasserundurchlässig sein und eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² aufweisen; ein Primer ist nicht erforderlich. So entsteht kein aufwendiges Zuschneiden und Formen auf der Baustelle, sondern eine reproduzierbar dichte Ecke.LieferformDie Fertigecken werden im Karton zu 10 Stück geliefert.
Mörteltypen und ihre Einsatzgebiete
Reparatur- und Instandsetzungsmörtel unterscheiden sich nach Bindemittel, Festigkeit, Abbindezeit und Verhalten gegenüber Wasser. Für die richtige Wahl zählt weniger der Produktname als die tatsächliche Beanspruchung des Bauteils: trockene Reprofilierung, salzbelastete Feuchtwand oder drückendes Wasser sind grundverschiedene Aufgaben.
Beton- und Reprofiliermörtel
Zementgebundene, kunststoffvergütete oder faserverstärkte Mörtel ersetzen abgeplatzten und karbonatisierten Beton und stellen das Profil tragender Bauteile wieder her. Faserverstärkte Systeme wie der faserverstärkte Reprofiliermörtel MG 4 Rapid mindern das Schwindrissrisiko in dickeren Lagen. Für befahrbare Flächen sind schnelle Reparaturmörtel wie der Cemrep 202 für Betonverkehrsflächen gedacht, die kurze Sperrzeiten erlauben. Das komplette Betonsortiment finden Sie unter Reparaturmörtel für Beton.
Sanier- und Feuchtwandmörtel
Saniermörtel sind für salzbelastetes, durchfeuchtetes Mauerwerk ausgelegt. Ihr hohes Porenvolumen lagert Salze ein und lässt die Wand austrocknen, ohne dass die Oberfläche erneut abplatzt. Sie ersetzen jedoch keine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte – diese gehört in den Bereich Horizontalsperren und Abdichtungssysteme. Weitere Produkte unter Saniermörtel für feuchte Wände.
Stopf- und Leckagemörtel
Stopfmörtel binden innerhalb weniger Minuten ab und dichten fließendes, drückendes Wasser in Rissen, Rohrdurchführungen und Arbeitsfugen ab. Sie werden von Hand in die Leckstelle gedrückt und dort gehalten, bis sie erhärten. Eine Übersicht bietet die Kategorie Leckage-Stoppmörtel.
Verguss- und Universalmörtel
Schwindkompensierte Vergussmörtel wie Grout 20 unterfüttern Maschinenfundamente, Anker- und Stützenplatten kraftschlüssig. Universal- und Dichtungsmörtel decken gemischte Reparaturaufgaben an Beton, Naturstein und Abwasserbauwerken ab.
Auswahlkriterien im Vergleich
Die folgende Tabelle ordnet die Mörteltypen ihrer Hauptaufgabe zu und zeigt, worauf bei der Auswahl zu achten ist.
| Mörteltyp | Typische Aufgabe | Wasserbeanspruchung | Abbinden |
|---|---|---|---|
| Reprofiliermörtel | Betonquerschnitt wiederherstellen | feucht bis wasserbeansprucht | normal bis schnell |
| Saniermörtel | feuchtes, salzbelastetes Mauerwerk | kapillar feucht, kein Druckwasser | normal |
| Stopfmörtel | Leckagen und Wassereintritt stoppen | drückendes, fließendes Wasser | sehr schnell |
| Vergussmörtel | Fundamente und Platten unterfüttern | trocken bis feucht | normal |
| Universalmörtel | gemischte Reparaturen | feucht bis wasserbeansprucht | normal |
Untergrund, Haftung und typische Fehler
Tragfähiger, sauberer und ausreichend rauer Untergrund ist Voraussetzung für den Haftverbund. Lose Teile, Zementschlämme und Trennmittel müssen entfernt, mineralische Untergründe in der Regel vorgenässt werden, ohne dass beim Auftrag ein Wasserfilm stehen bleibt. Häufige Fehler sind zu geringe Schichtdicken, das Überschreiten der Verarbeitungszeit schnell abbindender Mörtel, fehlende Nachbehandlung gegen zu frühes Austrocknen sowie der Einsatz eines Saniermörtels dort, wo eigentlich eine Abdichtung gegen drückendes Wasser nötig wäre. Die Temperatur von Untergrund und Material beeinflusst die Abbindezeit erheblich; maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen technischen Merkblatts.
Normen und Klassifizierung
Für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken gilt die Normenreihe EN 1504. Teil 3 klassifiziert Betonersatz- und Reprofiliermörtel nach Druckfestigkeit in die Klassen R1 bis R4, wobei R3 und R4 für statisch relevante, tragende Instandsetzungen vorgesehen sind und R1/R2 für nichttragende Aufgaben. Welche Klasse und welche Zusatzeigenschaften ein konkretes Produkt erfüllt, ist der Leistungserklärung und dem technischen Merkblatt zu entnehmen. Ergänzend regeln die WTA-Merkblätter die Instandsetzung feuchte- und salzgeschädigter Bausubstanz.
Abgrenzung zu Nachbarkategorien
Mörtel stellen Substanz wieder her und dichten punktuell ab. Der flächige Oberflächenschutz gegen Karbonatisierung und Chemikalien liegt dagegen bei den Beschichtungen und Schutzsystemen. Steht die Sperrung aufsteigender Feuchte im Vordergrund, führt der Weg zu den Horizontalsperren; für rissüberbrückende, elastische Abdichtungen sind Flüssigkunststoffe die passende Wahl.