Sika Beton & Boden – Betoninstandsetzung und Bodensysteme
In dieser Kategorie finden Sie Sika-Produkte für die Instandsetzung von Beton und die Bearbeitung mineralischer Untergründe. Typische Aufgaben sind ausgebrochene Kanten, Bohrlöcher und schadhafte Stellen im Estrich oder auf Betonflächen, die vor einer Weiterbehandlung oder Wiedernutzung geschlossen werden müssen. Für den schnellen Einsatz auf der Baustelle steht der Sika Mix&Go Universalmörtel bereit: Er wird direkt im Beutel angemischt und mit Spachtel oder Kelle aufgetragen – ohne Eimer und separates Rührwerk.
Die Auswahl richtet sich nach Schadensbild, Schichtdicke und der geplanten Weiterbehandlung des Untergrunds. Achten Sie vor der Entscheidung vor allem auf:
- Art des Schadens: punktuelle Reparatur oder flächige Instandsetzung
- Untergrund und dessen Vorbereitung – tragfähig, staubfrei, vorgenässt
- Verarbeitungstemperatur und verfügbare Verarbeitungszeit
- Systemtreue: passende Grundierung des gleichen Herstellers
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Der Sika Mix&Go Universalmörtel ist ein einkomponentiger, kunststoffvergüteter Reparaturmörtel für Kleinreparaturen an Beton, Stein und Mörtel. Er richtet sich an Verarbeiter, die einzelne Fehlstellen schnell und sauber schließen wollen, ohne Eimer und Rührwerk zu bemühen. Das Gebinde ist zugleich Werkzeug: Der stabile Kunststoffbeutel dient als Mischbehälter, in den lediglich die vorgegebene Wassermenge von ca. 0,2 Litern (etwa 200 ml) pro Beutel gegeben wird. Nach kräftigem Durchkneten lässt sich der Mörtel direkt an der perforierten Ecke ausdrücken.AnwendungsbereicheDas Material eignet sich als Mehrzweck- und Flickmörtel für Beton-, Mörtel- und Steinflächen. Typische Einsatzfälle sind das Füllen kleiner Löcher in Betonwänden, das Ausbessern ausgebrochener Stufen sowie das Schließen feiner Risse und tieferer Ausbrüche. Über die mögliche Schichtdicke von 3 bis 40 mm deckt der Mörtel sowohl flache als auch tiefere Fehlstellen ab. Weitere Produkte finden sich in den Kategorien Reparaturmörtel für Beton und Universalmörtel.Eigenschaften im EinsatzDer Mörtel auf Basis von Portlandzement, Polymerpulver und ausgesuchten Zuschlagstoffen haftet zuverlässig auf Beton, Stein und herkömmlichem Mörtel. Dank seiner standfesten Konsistenz bleibt er auch über Kopf an Decken und Wänden stehen, ohne herunterzutropfen. Da er schnellhärtend ist, lässt sich zügig weiterarbeiten. Die Frischmörtelrohdichte liegt bei ca. 2,00 kg/l, die Druckfestigkeit bei ca. 30 N/mm², die Biegezugfestigkeit bei ca. 2 N/mm². Die Körnung beträgt maximal 1,0 mm, was ein feines Oberflächenbild ermöglicht. Ein Beutel mit 1,25 kg ergibt ca. 0,7 Liter Frischmörtel; die Produktfarbe ist grau.VerarbeitungNach dem Anmischen stehen etwa 25 Minuten (bei +20 °C) für die Verarbeitung zur Verfügung – ausreichend Zeit für präzises Arbeiten. Der Untergrund ist vor dem Auftrag mattfeucht vorzunässen, um die bestmögliche Haftung zu erreichen. Aufgetragen wird mit Spachtel oder Kelle. Die angegebene Wassermenge darf nicht überschritten werden. Verarbeitung und Untergrundtemperatur liegen zwischen +5 °C und +30 °C. Der Mörtel enthält Zement und reagiert mit Feuchtigkeit alkalisch; Schutzhandschuhe und Augenschutz sind zu tragen.AbgrenzungDer Mix&Go ist auf Kleinreparaturen und einzelne Fehlstellen ausgelegt. Für großflächige Betoninstandsetzung mit definierten Beanspruchungs- oder Expositionsklassen sowie für statisch relevante Instandsetzungen sind klassengeprüfte Betonersatzsysteme die passendere Wahl.
Inhalt: 1.25 Kilogramm (10,23 € / 1 Kilogramm)
Betoninstandsetzung mit Sika: Auswahl nach Schadensbild
Beton altert durch Karbonatisierung, Frost-Tau-Wechsel und mechanische Belastung. Für die Reparatur ist entscheidend, dass der Mörtel zum Altbeton passt – in Festigkeit, Elastizitätsmodul und Haftung. Für kleine Ausbrüche, Kanten und Bohrlöcher eignet sich ein einkomponentiger, kunststoffvergüteter Universalmörtel wie der Sika Mix&Go Universalmörtel. Er wird im Beutel angemischt und ist innerhalb von 25 Minuten nach dem Anmischen zu verarbeiten. Die Verarbeitungs- und Untergrundtemperatur liegt zwischen +5 °C und +30 °C, die Frischmörtelrohdichte bei rund 2,0 kg/l.
Untergrund und Haftung
Für die Dauerhaftigkeit zählt die Untergrundvorbereitung. Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Teilen sein; zementgebundene Flächen werden vor dem Auftrag mattfeucht vorgenässt, damit dem frischen Mörtel kein Anmachwasser entzogen wird. Stark saugende oder ausgetrocknete Betone bereits am Vortag gründlich wässern.
Klassen und Systemgedanke
Reparaturmörtel für die tragende und nichttragende Instandsetzung werden nach EN 1504-3 in vier Klassen eingeteilt. Die Klasse beschreibt vor allem die Mindestdruckfestigkeit:
| Klasse | Einsatz | Mindestdruckfestigkeit |
|---|---|---|
| R1 | nichttragend | ≥ 10 N/mm² |
| R2 | nichttragend | ≥ 15 N/mm² |
| R3 | tragend | ≥ 25 N/mm² |
| R4 | tragend | ≥ 45 N/mm² |
Bei statisch relevanten Instandsetzungen ist die Zuordnung des Altbetons zur passenden Klasse Pflicht; ein Universalmörtel für Kleinreparaturen ersetzt keinen klassifizierten Betonersatz im tragenden Bereich. Wo eine Grundierung oder ein Haftvermittler nötig ist, bleiben Sie beim selben System – passende Produkte finden Sie unter Sika Reiniger und Primer. Geht es um dauerhaft wasserbelastete Bauteile, ist die Kategorie Sika Abdichtung und Bänder die richtige Anlaufstelle.
Typische Verarbeitungsfehler
Häufige Ursachen für Ablösungen sind ein trockener, saugender Untergrund, eine überschrittene Verarbeitungszeit und das Nacharbeiten mit zusätzlichem Wasser. Halten Sie die angegebene Wassermenge ein und mischen Sie nur so viel an, wie Sie innerhalb der Verarbeitungszeit auftragen können.