Polymerbeschichtungen für Bauwerksschutz und Abdichtung
In dieser Kategorie finden Sie polymermodifizierte Beschichtungen für den Schutz und die Abdichtung von Beton, Mauerwerk und Bauteilanschlüssen. Das Sortiment deckt drei technisch getrennte Anwendungsstränge ab: elastifizierte Oberflächenschutzsysteme für freibewitterten Beton, chemikalienbeständige Schutzbeschichtungen für abwassertechnische Anlagen sowie streichbare und sprühbare Flüssigmembranen für luft- und schlagregendichte Fenster- und Bauwerksanschlüsse. Alle Produkte werden flüssig oder pastös aufgetragen und bilden nach dem Aushärten eine nahtlose, elastische Schicht.
Welches Produkt passt, entscheidet sich am Bauteil und an der Beanspruchung – nicht an der Optik. Prüfen Sie vor der Auswahl vor allem Untergrund, Art der Wasser- oder Chemikalienbelastung und die geforderte Rissüberbrückung.
- Untergrund: Beton, Mauerwerk, Putz oder Rahmen- und Anschlussfuge
- Belastung: Bodenfeuchte, drückendes Wasser, biogene Schwefelsäure oder Schlagregen
- Rissüberbrückung und geforderte Klassifizierung (z. B. OS-System)
- Verarbeitung: manuell mit Pinsel/Spachtel oder im Spritzverfahren
- Dichtstoffe und Klebstoffe
- Kartuschenpressen und Klebstoffzubehör
- Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme
- Verbindungstechnik
- Fensterbau und Fenstermontage
- Profi Malerwerkzeug
- Werkzeuge
- Aerosole
- Marke - Hersteller
- Blog
Inhalt: 0,6 Liter (15,58 € / 1 Liter)
inkl. MwSt. Lieferzeit 1-2 Tage
Inhalt: 4,5 Kilogramm (15,27 € / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 0,6 Liter (15,57 € / 1 Liter)
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Inhalt: 11 Kilogramm (13,71 € / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 5 Kilogramm (23,99 € / 1 Kilogramm)
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Polymerbeschichtungen: drei Anwendungsstränge unterscheiden
Der Begriff fasst hier drei technisch unterschiedliche Produktgruppen zusammen. Sie eint der polymere Bindemittelanteil, sie unterscheiden sich aber deutlich in Untergrund, Belastung und geforderten Nachweisen. Die Auswahl richtet sich nach dem Bauteil und der Beanspruchung.
| Strang | Basis | Einsatzbereich | Kennzeichnung |
|---|---|---|---|
| Oberflächenschutz Beton | 2-K elastifiziert, polymermodifiziert | Freibewitterter Beton, Behälter, Bauteile unter Geländeoberkante | OS 5b (DAfStb), DIN EN 1504-2 |
| Chemikalienschutz Abwasser | Polymer-Zement, mineralisch | Abwassertechnische Anlagen, H2S-Belastung | DIN 19573 Anhang A, XWW4 |
| Anschlussabdichtung | Hybridpolymer, streich-/sprühbar | Fenster- und Bauwerksanschlüsse innen/außen | GEG, DIN 4108-7 |
Untergrund, Nachweise und Verarbeitung
Elastischer Oberflächenschutz für Beton
Elastifizierte Systeme wie die VANDEX OS 5 als geprüftes OS-5b-System überbrücken Risse auch bei tiefen Temperaturen und schützen gegen Karbonatisierung nach DIN EN 1062-6; die UV-Beständigkeit wird nach DIN EN 1062-11 nachgewiesen. Der Untergrund muss tragfähig, sauber und ausreichend rau sein; appliziert wird manuell oder im Nassspritzverfahren.
Chemikalienschutz in Abwasseranlagen
Gegen biogene Schwefelsäurekorrosion arbeitet die VANDEX Polycem Z 1K auf Polymer-Zement-Basis, die die Schwefelsäureprüfung nach DIN 19573 Anhang A für die Expositionsklasse XWW4 erfüllt. Für rein mineralische Abdichtungen ohne Chemikalienangriff sind die elastifizierten Dichtungsschlämmen und für Behälter mit Trinkwasserkontakt die Trinkwasserschutzbeschichtungen die passendere Kategorie.
Luft- und schlagregendichte Anschlüsse
Streichbare und sprühbare Flüssigmembranen wie Soudatight Hybrid für den Außenanschluss dichten Fenster- und Bauwerksfugen nahtlos ab. Es gilt das Prinzip innen dichter als außen: innenseitig luftdicht und dampfhemmend, außenseitig schlagregendicht. Größere Fugen und Risse werden mit einer Vlieseinlage überbrückt. Die Verarbeitung erfolgt in mindestens zwei Schichten mit Nassfilmkontrolle.
Abgrenzung und typische Fehler
Flüssig applizierte Membranen ersetzen keine Bahnenware; bahnenförmige Systeme finden Sie unter Membrane. Häufige Fehler sind zu geringe Schichtdicke, Applikation auf nicht tragfähigem oder verunreinigtem Untergrund sowie das Verwechseln von Innen- und Außenprodukt an der Anschlussfuge. Prüfen Sie die geforderte Schichtdicke stets im Nasszustand und beachten Sie die zulässigen Verarbeitungstemperaturen des jeweiligen Merkblatts.