Reparaturmörtel für Beton
In dieser Kategorie finden Sie zementgebundene Mörtel für die Instandsetzung und Reprofilierung geschädigter Betonbauteile – von der punktuellen Ausbesserung abgeplatzter Kanten bis zum großflächigen Betonersatz an Verkehrsflächen, Fundamenten, Stützen, Decken und Industrieböden. Ergänzt wird das Sortiment um schwindkompensierte Vergussmörtel für den kraftschlüssigen Unterguss sowie um Systemkomponenten, mit denen sich bewegte Risse und Anschlussfugen rissüberbrückend abdichten lassen.
Maßgeblich für die Auswahl sind die statische Beanspruchung des Bauteils, die geforderte Mörtelklasse nach EN 1504-3, die mögliche Schichtdicke je Arbeitsgang und die Verarbeitungszeit. Prüfen Sie zusätzlich, ob der Untergrund tragfähig, saugfähig und frei von Trennmitteln ist und ob eine Belastung durch Frost, Tausalz oder Chemikalien zu erwarten ist.
- Statische Relevanz des Bauteils – tragend oder nicht tragend
- Mörtelklasse R1 bis R4 nach EN 1504-3
- Schichtdicke je Arbeitsgang und Verarbeitungszeit
- Belastung durch Frost, Tausalz und Chemie
- Bauwerksabdichtung und Sanierungssysteme
- Dichtstoffe und Klebstoffe
- Kartuschenpressen und Klebstoffzubehör
- Profi Malerwerkzeug
- Verbindungstechnik
- Aerosole
- Marke - Hersteller
- Blog
Inhalt: 1,25 Kilogramm (12,18 € / 1 Kilogramm)
inkl. MwSt. Lieferzeit 2-5 Tage
Inhalt: 0,6 Liter (36,27 € / 1 Liter)
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Inhalt: 0,3 Liter (46,83 € / 1 Liter)
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Inhalt: 20 Meter (0,00 € / 1 Meter)
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Inhalt: 4 Kilogramm (0,29 € / 1 Kilogramm)
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Einsatzbereich: Betonersatz und Reprofilierung
Reparaturmörtel für Beton stellen Profil, Querschnitt und Schutzfunktion geschädigter Betonbauteile wieder her. Typische Schadensbilder sind Abplatzungen infolge Bewehrungskorrosion, mechanischer Abrieb auf Verkehrsflächen, Frost-Tausalz-Schäden sowie Fehlstellen an Fundamenten, Stützen und Decken. Neben Reparaturmörteln im engeren Sinn umfasst diese Kategorie schwindkompensierte Vergussmörtel für den kraftschlüssigen Unterguss von Maschinenfüßen und Ankerkonstruktionen, etwa den VANDEX Grout 20 Vergussmörtel. Für rasch wieder befahrbare Betonverkehrsflächen kommen schnell erhärtende Mörtel wie der VANDEX Cemrep 202 zum Einsatz.
Mörtelklassen nach EN 1504-3 richtig wählen
Die Norm EN 1504-3 ordnet Instandsetzungsmörtel (RM) und -betone (RC) nach Druckfestigkeit, Haftzugfestigkeit und Elastizitätsmodul den Klassen R1 bis R4 zu. Entscheidend ist, ob das Bauteil statisch relevant ist: Für tragende Reprofilierungen sind Mörtel der Klassen R3 und R4 vorgesehen, für nicht tragende Ausbesserungen genügen R1 und R2. Der Mörtel sollte im Elastizitätsmodul zum Altbeton passen, damit an der Kontaktzone keine Spannungen entstehen.
| Klasse (EN 1504-3) | Statische Relevanz | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| R4 | tragend | hoch belastete Bauteile, Stützen, Verkehrsflächen |
| R3 | tragend | Reprofilierung tragender Bauteile |
| R2 | nicht tragend | flächige Ausbesserung mit geringerer Belastung |
| R1 | nicht tragend | dünnschichtige, gering belastete Ausbesserung |
PCC oder CC – kunststoffmodifiziert oder rein zementär
Zementgebundene Mörtel werden mit (PCC) oder ohne Kunststoffmodifizierung (CC) angeboten. Polymermodifizierte Mörtel verbessern Haftung, Verformbarkeit und Dichtigkeit und werden im Verkehrswegebau als PCC I und PCC II nach ZTV-ING sowie der DAfStb-Richtlinie eingesetzt. Für gebrauchsfertige Kleinreparaturen aus dem Beutel eignet sich der Sika Mix&Go.
Untergrund und Verarbeitung
Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von Zementschlämme, Trennmitteln und losen Teilen sein; korrodierte Bewehrung ist freizulegen und zu entrosten. Zementäre Mörtel werden in der Regel auf mattfeuchtem Untergrund verarbeitet, häufig mit Haftbrücke und anschließender Nachbehandlung gegen zu frühes Austrocknen. Beachten Sie die zulässige Schichtdicke je Arbeitsgang und die angegebene Verarbeitungszeit, die mit steigender Temperatur deutlich kürzer wird.
Typische Anwendungsfehler
- Auftrag auf zu trockenen oder nicht abgesaugten Untergrund – die Haftzugfestigkeit bricht ein.
- Überschreiten der maximalen Schichtdicke, dadurch Schwindrisse und Hohllagen.
- Fehlende Nachbehandlung bei Wärme und Wind.
- Wahl einer zu steifen Mörtelklasse für einen weichen Altbeton.
Systemkomponenten für Risse und Anschlussfugen
Bewegte Risse und Arbeitsfugen lassen sich nicht starr verspachteln. Hierfür enthält die Kategorie rissüberbrückende Fugenband-Systeme wie das Sikadur-Combiflex TF Tape mit passendem 2K-Kleber und vorgeformten Ecken, die eine dauerhaft dehnbare Abdichtung über der Reparaturstelle bilden. Diese Systeme ergänzen den Betonersatz, ersetzen ihn aber nicht.
Abgrenzung zu benachbarten Kategorien
Steht die Geschwindigkeit im Vordergrund, finden Sie schnell erhärtende Produkte in der Kategorie Schnellreparaturmörtel. Bei drückendem Wasser und aktiven Wassereintritten gehört der Leckage-Stoppmörtel zum Zug, für salzbelastete, feuchte Mauerwerkswände der Saniermörtel für feuchte Wände.